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Albert Einstein - Personifizierte Intelligenz

Für seine bahnbrechenden Leistungen wurde Albert Einstein nicht nur mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, das amerikanische Magazin "Time" kürte ihn auch zum "Mann des Jahrhunderts". Spätestens ab den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Einstein ein Medienstar, eine lebende Kultfigur. Doch war dieser Wissenschaftler, der in der Schule versagte und trotzdem vielen Forschergenerationen als Vorbild gilt?

Ein inzwischen ergrauter Albert Einstein schreibt eine Formel auf eine Tafel. (Rechte: dpa)

1921 erhielt Einstein den Nobelpreis

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Kindheit und Jugend

Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein als erstes Kind einer jüdischen Familie in Ulm geboren. Sein Vater besaß ein Geschäft für elektrotechnische Artikel, die Mutter war die Tochter eines Hoflieferanten und Getreidehändlers. Sie tendierte zu den schönen Künsten, spielte Klavier und hielt den jungen Albert, obwohl er zunächst kaum Interesse zeigte, zum Geigenspiel an.

Der junge Einstein mit schwarzem Schnurrbart lehnt sich im karierten Anzug gegen ein Schreibtischpult. (Rechte: AKG)

Albert Einstein im Alter von 26 Jahren

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Albert lernte erst sehr spät, mit etwa neun Jahren, fließend zu sprechen. Er sagte später, dass er Zeit seines Lebens ein schlechtes Gedächtnis für Worte und Texte hatte. Dafür trat seine Begabung für Mathematik und Physik sehr viel deutlicher zu Tage. Ausgelöst wurde sie durch zwei Geschenke in seiner Kindheit: einen Kompass und ein Geometriebuch.

Als Zehnjähriger wechselte Albert Einstein zwar auf das Gymnasium, doch der Lehrstoff langweilte ihn zutiefst. Lieber beschäftigte er sich mit Büchern zu Naturwissenschaft, Mathematik und Philosophie. Dass er das Abitur in München nicht bestehen würde, war leicht vorauszusehen. Über Umwege konnte Einstein schließlich am Polytechnikum in Zürich studieren: Er hatte die Lehrer dort mit seinen herausragenden Kenntnissen in Mathematik und Physik beeindruckt. Doch wie schon in München hatte er auch dort immer wieder Probleme mit seinen Lehrern, da er aus ihrer Sicht unerträglich faul war und sich von niemandem etwas sagen ließ. Trotzdem: Im Frühjahr 1900 bestand Albert Einstein die Diplomprüfung.

Der hoch betagte Albert Einstein in seinem Arbeitszimmer. (Rechte: AKG)

Albert Einstein starb 1955 in Princeton

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Einsteins neues Zuhause in den USA

Nach dem Diplom in Zürich setzte Einstein seinen wissenschaftlichen Aufstieg fort. Nach seiner Doktorarbeit wurde er Privatdozent und 1909 schließlich Professor für Physik in Zürich. Nachdem er 1921 den Nobelpreis für Physik und 1929 die Max-Planck-Medaille verliehen bekommen hatte, war Einstein in Deutschlabd auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Doch der wachsende Antisemitismus in seinem Heimatland machte ihm schwer zu schaffen.

Einstein flüchtete vor der zunehmenden Judenfeindlichkeit in Deutschland in die USA. Als Hitler 1933 an die Macht kam, kehrte er nicht mehr nach Deutschland zurück. Er wurde Physikprofessor an der Universität Princeton und setzte sich zunächst für die Entwicklung von Atombomben ein. Doch nach der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki überkamen Einstein große Schuldgefühle und er widmete seine letzte Lebenszeit dem Kampf gegen Atomwaffen. Am 18. April 1955 starb Albert Einstein im Krankenhaus von Princeton.

Ein Leben für die Wissenschaft

Albert Einstein entsprach offensichtlich dem gängigen Bild eines Professors: Er war stets freundlich, immer ein wenig zerstreut und schlampig angezogen. Er spielte enthusiastisch Geige, konnte aber Kritik nicht vertragen und galt als schwieriger Lebenspartner. Einstein genoss Einsamkeit, Ungebundenheit und seine Forschungen. Er kannte kein Verlangen nach tief gehenden familiären Bindungen. So ist verständlich, dass seine beiden Ehen scheiterten und das Verhältnis zu seinen Kindern nicht das Beste war.

Sabine Kern, Stand vom 01.06.2009

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