Die vier bekanntesten Bananensorten
Zwergbanane
Nach Europa kommt sie von den Kanarischen Inseln und von der Elfenbeinküste. Die Zwergbanane hat einen aromatischen, vollmundigen Geschmack. Damit ist sie einer vor Ort gereiften subtropischen Banane im Geschmack sehr nahe. Sie ist uns als "Fingerbanane" von Straßenhändlern in den Tropen und Subtropen bekannt. Ihre Größe schwankt zwischen zehn und 15 Zentimeter, ihre Dicke entspricht der uns bekannten "normalen" Banane.
Obstbanane
Unter vielen Sorten der existierenden Obstbananen wird bei uns hauptsächlich - wenn nicht ausschließlich - die "Cavendish" angeboten. Vereinzelt sind auch die Sorten "Gros Michel" und "Robusta" zu finden. Es sind die klassischen hochgezüchteten "Allerweltsbananen". Sie sind geschmacklich sehr mild, da sie erst am Ort des Verbrauchs zur Reife kommen. Die vier bis sechs Meter hohe Staude wird in Monokulturen angebaut.
Mehl- und Kochbanane
Diese Bananen - in ihren Farben von rot über grün bis zu gelb - werden nicht roh verzehrt. In den Anbauländern Indien, Afrika und im tropischen Amerika zählen sie zu den Grundnahrungsmitteln, der Kartoffel bei uns ebenbürtig. Die Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten reicht von Kochen, Braten und Backen bis hin zur Verarbeitung als Mehl oder Trockenobst. In den Anbaugebieten kann sie für den Europäer den "Cavendish"-Bananen zum Verwechseln ähnlich sehen. Beim Anfassen irritiert die etwas härtere Schale.
Faserbanane
Die von den Philippinen und von Borneo stammende Bananensorte wird wegen ihrer sehr festen Faser für die Textilverarbeitung zur Herstellung von Geweben und Seilen benutzt. Die Faser ist auch unter dem Begriff "Manila Hanf" bekannt. Man verwendet ihre Blätter und Staudenfasern. Das feste und widerstandsfähige Gewebe wird zu Seilen und Textilien verarbeitet.
Stephanie Hiller, Stand vom 01.06.2009





