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Tipps zum Lagern

Wer trotz Bioladen und Gemüsemarkt nicht jeden Tag einkaufen gehen möchte oder auf dem Land lebt und kein Auto hat, kann sein Gemüse in jedem Fall zwei bis drei Wochen im Kühlschrank lagern.

Ein Jugendlicher hält frisch geerntete Rote Beete in der Hand. Im Hintergrund sieht man die Gartenbeete. (Rechte: mauritius images)

Erntezeit im Wurzelgemüsegarten

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Erntezeit

Im Herbst und Winter werden viele der langsam wachsenden Wurzeln und Knollen wie Sellerie, Rote Beete oder Steckrüben geerntet. Topinambur hält sich gut im Boden und verträgt sogar Frost. Geerntet wird er erst, wenn man die Knolle verzehren will. Einmal aus dem Boden geholt, lässt er sich nicht gut lagern. Winterharte Arten wie Pastinake oder Schwarzwurzel können bis weit in den Frühling hinein geerntet werden. Möhren dagegen werden ganzjährig angebaut und geerntet, während viele Rettichsorten oder die Mairübe im Frühjahr angeboten werden.

Blick in einen Felsenkeller, der als Kühl- und Lagerraum für Obst und Gemüse. (Rechte: akg-images / Rainer Hackenberg)

Ideal für die Lagerung von Wurzelgemüse: ein Felsenkeller

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Lagerung im Keller

Grundsätzlich gilt, dass man Wurzelgemüse kühl und feucht lagern sollte. Denn je niedriger die Temperatur ist, desto geringer ist der Stoffwechsel der Pflanze und desto niedriger ist auch ihr Substanzverlust. Außerdem gilt: Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto geringer ist der Wasserverlust der Pflanze. In Naturkeller mit offenem Naturboden und einer guten Luftzirkulation kann Wurzelgemüse mehrere Wochen lagern. Wichtig bei der Gemüselagerung: Die Temperatur sollte sieben Grad Celsius nicht übersteigen und die Luftfeuchtigkeit sollte bei 90 Prozent liegen. Bei zu warmen und trockenen Kellern kann das Gemüse ausschlagen. Dann empfiehlt es sich Möhren, Sellerie oder Rote Beete in eine Kiste mit Sand einzulagern. Dazu das Gemüse vollständig mit Sand bedecken und gelegentlich mit Wasser befeuchten.

Tipps für die Aufbewahrung im Kühlschrank

Zu Hause im Kühlschrank lagert man Wurzelgemüse am besten im Gemüsefach, das sich unten im Kühlschrank befindet, da es dort am kühlsten ist. Am besten, man schlägt das Wurzelgemüse in eine Folie oder Plastiktüte ein und legt es dann in den Kühlschrank. Die Folie zieht Wasser an und hält das Gemüse feucht, sodass es sich in jedem Fall zwei bis drei Wochen im Kühlschrank hält. Man sollte immer mal wieder die Folie oder die Plastiktüte öffnen, damit es darunter nicht zu feucht wird und die Wurzeln und Knollen keine Fäulnis bilden.

Aufgepasst!

Möhren bleiben möglichst lang knackig, wenn man das Laub entfernt und separat aufbewahrt. Wichtig ist es, sie nicht in der Nähe von Äpfeln zu lagern, da sonst die Möhren Bitterstoffe entwickeln.

Topinambur hat eine sehr empfindliche Schale und verliert beim Transportieren oder Lagern viel Wasser. Topinambur sollte man nach dem Einkauf am besten gleich weiterverarbeiten. Für Gartenbesitzer: Topinambur erst ernten, wenn man ihn auch zubereiten möchte.

Erdmiete im Garten

Die Erdmiete war vor allem in früherer Zeit eine Aufbewahrmethode. Da Erdmieten sehr aufwendig herzustellen sind, sind sie inzwischen aber vom Kühlschrank verdrängt worden. Wer einen Garten besitzt und sein Gemüse immer noch so aufbewahren möchte, sollte eine Grube ausheben, die eine Tiefe und Breite von 50 bis 70 Zentimetern hat. Wichtig ist es, die Erdmiete mit einer Folie auszulegen und mit einem Kaninchengitter gegen Feldmäuse zu schützen. Das Gemüse wird in die Folie geschichtet und wieder mit Erde bedeckt. So geschützt ist das Wurzelgemüse während der kalten Wintermonate haltbar.

Sabine Kaufmann, Stand vom 01.06.2009

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Bildcollage zum Thema Lebensmittel (Rechte: WDR)

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