• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Formen der Depression

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Alltag & Gesundheit
  • Krankheiten
  • Depression
  • Formen der Depression

Formen der Depression

Depressionen lassen sich zum einen nach der Schwere der Erkrankung unterscheiden. Je mehr typische Symptome der depressiven Verstimmung auftreten, desto schwerer ist die Depression. Zum anderen gibt es Einteilungen, welche die Krankheit nach ihrem Verlauf unterscheiden:

Mehr zum Artikel

Depression
Interview
Wege aus der Depression
Formen der Depression
Winterdepression
Depressionen erkennen und bekämpfen
Literatur & Co
Link-Tipps

Die häufigste depressive Erkrankung ist die sogenannte Major Depression. Die typischen Symptome dauern dabei über längere Zeit an (mindestens zwei Wochen) und treten in der Regel phasenweise auf. Im Gegensatz zu den bipolaren Störungen gibt es keine manischen Schwankungen. Es handelt sich in der Regel um eine schwere Depression.

Von einer bipolaren Störung ist die Rede, wenn sich bei den Betroffenen depressive und manische Phasen abwechseln. Während der manischen Phasen fühlen sich die Kranken meistens nicht schlecht, sondern sie sprudeln im Gegenteil über vor Energie, Unternehmungslust und erleben ein unglaubliches Selbstbewusstsein. Dabei verlieren sie aber die Kontrolle über ihr Handeln, gehen unverantwortliche Risiken ein und bringen sich und andere in Gefahr.

Das Bild zeigt die schwarze Silhouette eines sitzenden Mannes vor dem Zeichen der 'Agentur für Arbeit', ein abstraktes A in einem Kreis. (Rechte: dpa)

Krisen wie Arbeitslosigkeit können Depressionen auslösen

Vergrößern

Zyklothomia und Dysthymia sind zwei Formen der Depression, bei denen die Symptome schwächer ausgeprägt sind als bei der Major Depression oder der bipolaren Störung. Die Zyklothomia bezeichnet eine Form der Depression, bei der die Patienten über Stimmungsschwankungen klagen, ohne dass sich ein Bezug zu äußeren Ereignissen ausmachen lässt. Ähnlich wie bei der bipolaren Störung wechseln sich Niedergeschlagenheit und Hochstimmung ab. Sie sind aber wesentlich schwächer ausgeprägt, sodass die Krankheit häufig gar nicht erkannt wird.

Bei der Dysthymia haben die Betroffenen ähnliche Symptome wie bei der Major Depression, die Krankheit verläuft aber weniger schwer. Dafür dauern die depressiven Phasen wesentlich länger - mindestens zwei Jahre. Oft beginnt eine Dysthymia schon im Jugendalter und kann manchmal lebenslang in unterschiedlicher Intensität anhalten.

Die strikte Unterscheidung zwischen endogenen Depressionen, die scheinbar aus heiterem Himmel ohne erkennbaren Anlass auftreten, und den neurotischen Depressionen, die durch ein bestimmtes Ereignis ausgelöst werden, wie zum Beispiel dem Verlust eines geliebten Menschen, gilt inzwischen als überholt. Denn neuere Untersuchungen haben ergeben, dass bei vielen Depressionen, die früher als endogen klassifiziert wurden, das belastende, auslösende Ereignis sehr wohl vorhanden ist, aber oft nicht gleich erkannt wird.

Annette Holtmeyer, Britta Schwanenberg, Stand vom 30.06.2011
Sendung: Zwangsstörungen - Wenn Waschen zur Krankheit wird, 05.07.2011

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven zum Thema Krankheiten (Rechte: WDR)

Krankheiten


  • Inkontinenz
  • Aids
  • Neurodermitis
  • Diabetes
  • Arbeitssucht

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/krankheiten/depression/formen_depression.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.