Literatur & Co.
Bücher
Epilepsien. Fragen und Antworten
Der Autor Dieter Schmidt ist Professor für Neurologie und Leiter der Arbeitsgruppe Epilepsieforschung in Berlin. Mit dem handlichen, kompakten Frage- und Antwortbüchlein wendet sich Schmidt bewusst an den Laien, an mittelbar oder unmittelbar von Epilepsie betroffene Menschen. Rund 200 Fragen umfasst das Buches, verfasst in einer klaren und gut verständlichen Sprache. Was ist Epilepsie? Welche Risiken existieren? In welchen Fällen wird welches Medikament verabreicht? Ausgehend von den existentiellen Fragen zum Thema Epilepsie bis hin zu spezifischeren Informationen deckt dieses hervorragende Buch ein weites Spektrum an Fragen und Antworten ab, die den Betroffenen beschäftigen. Fazit: absolut empfehlenswert.
Epilepsien. Diagnose und Behandlung
Als medizinisches Fachbuch wendet sich der vorliegende Band in erster Linie an ein medizinisch geschultes Fachpublikum. Dennoch ist es Patienten, die Epilepsie genauer verstehen wollen, ein fundierter Ratgeber. Die Thematik wird systematisch erfasst und weiträumig aufbereitet, von den Methoden der Diagnose über die Phänomene der Anfallstypen, Symptome und Syndrome, mentalen Störungen bis hin zur Therapie. Ohne mit medizinischen Fachtermini den unkundigen Leser zu erschlagen, werden umfassende Einsichten vermittelt, die das medizinische Erscheinungsbild der Krankheit ganzheitlich abdecken.
Heillos, heilig, heilbar. Die Geschichte der Epilepsie von den Anfängen bis heute
Hansjörg Schneble, Autor zahlreicher Publikation zum Thema Epilepsie und Studiogast bei Planet Wissen, trägt in dem vorliegenden Band die Geschichte der Epilepsie über einen Zeitraum von fünf Jahrtausenden, vom dritten vorchristlichen Jahrtausend bis zu unseren Tagen zusammen. Schneble ordnet Phänomen und Krankheit vor ihrem jeweiligen kulturellen Hintergrund ein und zeigt, wie unterschiedlich Epilepsie als heilige Krankheit in der Menschheitsgeschichte bewertet wurde. Darüber hinaus werden in den Kapiteln "Prominente Epilepsiekranke" und "Epilepsie und Kunst" kulturelle und soziale Innenansichten zum Thema vertieft. Das Buch richtet sich in erster Linie an kultur- und medizinhistorisch interessierte Leser und Leserinnen und stellt einen spannenden Überblick mit Tiefgang zum kulturellen Umgang mit Epilepsie dar.
Gesichter der heiligen Krankheit. Die Epilepsie in der Literatur
Das Buch unternimmt einen hochspannenden Streifzug durch Zeiten und Epochen der Epilepsiegeschichte und -literatur. In diesem Lesebuch kommen Menschen zu Wort, die sich schon vor Jahrtausenden mit dem Thema Epilepsie auseinandergesetzt und das Phänomen literarisch verarbeitet haben. Darunter so bedeutende Größen wie Platon, Aristoteles, Plutarch, Shakespeare, Emile Zola, Dostojewski, Thomas Mann und Umberto Eco. Selbst die heiligen Bücher der Menschheit wurden durchgesehen und der Koran, das Alte und Neue Testament zitiert. Eine packende Kulturgeschichte eines Krankheitsbildes, das wie kein anderes über Jahrhunderte hinweg als göttlich oder dämonisch inspiriert angesehen wurde und die Phantasie der bedeutendsten Literaten der Menschheitsgeschichte angeregt hat.
Jakob und seine Freunde
In diesem Buch stellt Willi Fährmann das schwierige Thema Epilepsie für Kinder dar: Es ist die einfühlsame Geschichte von den Kindern Andreas, Marie und Simon, dem Aussiedlerjungen aus Kasachstan, der eines Tages von einer geheimnisvollen Krankheit heimgesucht wird. Ein empfehlenswertes Buch des bekannten Kinder- und Jugendbuchautoren Willi Fährmann, vor allem – aber nicht nur - für Kinder.
Gregor Delvaux de Fenffe, Stand vom 27.06.2008




