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Tipps für den Alltag

Die Diagnose einer Lebensmittel-Unverträglichkeit bedeutet zunächst einmal, dass man auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten muss. Wer allerdings einige Regeln beachtet, kann die Erkrankung leichter in den Alltag integrieren.

Äpfel in Großaufnahme (Rechte: dpa)

Obst und Gemüse beugen Mangelerscheinungen vor

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Mangelerscheinungen entgegenwirken

Wer Probleme mit bestimmten Lebensmitteln hat und sie deswegen vom Speiseplan streichen muss, sollte darauf achten, dass keine Mangelerscheinungen auftreten. Das ist besonders wichtig, wenn zum Beispiel die Grundnahrungsmittel nicht mehr vertragen werden. In Absprache mit dem Arzt müssen dann eventuell Vitamin- oder Mineralstoffpräparate eingenommen werden.

Die Hände einer Frau, die Nudeln und Sauce halten. Im Hintergrund ein Einkaufswagen mit Lebensmitteln. (Rechte: dpa)

Bei Fertigprodukten: Zutatenliste genau prüfen

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Tiefkühlkost und Konserven

Die Palette an Fertiggerichten ist mittlerweile riesengroß. Das ist verlockend, gerade wenn die Zeit knapp ist. Aber besonders Menschen, die unter einer Lebensmittel-Unverträglichkeit leiden, sollten mit diesen Produkten vorsichtig sein und lieber auf unbehandelte Nahrung zurückgreifen. Wer allerdings nicht auf Fertiggerichte verzichten möchte, sollte die Zutatenliste genau studieren. Das gilt auch für Lebensmittel, die schon länger auf dem Speiseplan stehen: Manchmal ändern sich Zusammensetzungen, ohne dass die Hersteller darauf aufmerksam machen.

Essen gehen

Auch bei Restaurantbesuchen kann man sich nicht sicher sein, welche Zutaten verwendet werden; da hilft nur Nachfragen. Probleme kann es auch bei Kantinenessen, Imbissgerichten oder auf Volksfesten geben. Hier ist es oft schwierig herauszubekommen, welche Zusatzstoffe enthalten sind. Grundsätzlich gilt: Je einfacher ein Gericht zubereitet ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Zutaten enthalten sind, die Unverträglichkeiten auslösen.

Vitamine statt Zucker

Gesunde Ernährung ist für Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen besonders wichtig. Deswegen sollte möglichst viel Obst, Gemüse und Rohkost auf dem Speiseplan vertreten sein. Da die Schalen oft mit Pestiziden oder Konservierungsmitteln behandelt sind, ist es allerdings ratsam, solche Lebensmittel zu schälen oder gründlich zu waschen. Fachleute raten außerdem davon ab Speisen zu essen, die viel Zucker und Fett enthalten.

Christiane Tovar, Stand vom 12.08.2010

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