• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Gelenke

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Alltag & Gesundheit
  • Krankheiten
  • Rheuma und Arthrose
  • Gelenke

Unsere Gelenke - ein Wunderwerk der Natur

Bewegung ist ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln. Das Bewegungswunder Mensch kann laufen, tanzen, springen und Purzelbäume schlagen – dank über 140 Gelenke, die zum Teil eine Belastung von bis zu 1,5 Tonnen aushalten. Das wissen wir oft erst zu schätzen, wenn es nicht mehr reibungslos läuft. Verschleißerscheinungen und Gelenkschmerzen sind meist die Folge von Übergewicht, Fehlhaltung und Bewegungsmangel.

Illustration eines Gelenkes. Es handelt sich hierbei um ein Synovialgelenk. (Rechte: dpa/medicalpictur)

Gelenk mit Knorpel (hellblau) und Kapsel (rot)

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Rheuma und Arthrose
Videos
Diagnosen
Rheuma-Therapie
Arthrose
Unsere Gelenke
Enährung
Physikalische Therapieformen
Nordic Walking
Wissensfrage
Das erste Medikament
Literatur & Co
Link-Tipps

Aufbau und Funktion von Gelenken

Die Funktion des Gelenks ist klar: Es verbindet zwei Knochen miteinander und sorgt so für Stabilität und Beweglichkeit. Der Knorpel fungiert als Schmiermittel - hat auch eine gewisse stoßdämpfende Funktion. Der eigentliche Stoßdämpfer in unserem Knochengerüst ist aber die Muskulatur - wer sie trainiert, schützt auch seine Gelenke. Gelenke im engeren Sinne bestehen aus der mit Knorpel umgebenen Gelenkfläche (Kopf und Pfanne), der Gelenkhöhle und der Gelenkkapsel. Die Kapsel ist eine bindegewebige Hülle, sie umschließt und stabilisiert das gesamte Gelenk. Die Gelenkinnenhaut kleidet die Kapsel aus und versorgt den Gelenkspalt mit "Gelenkschmiere", die dem Knorpel lebenswichtige Nährstoffe zuführt.

Mikroskopische REM-Aufnahme von Gelenkknorpel. (Rechte: dpa)

Synthetisch nicht herstellbar: Gelenkknorpel

Vergrößern

Schlüsselrolle Gelenkknorpel

Bis heute ist es Ingenieuren nicht gelungen, eine Substanz herzustellen, die auch nur annähernd so gute Gleiteigenschaften wie unser Gelenkknorpel hat. Knorpel besteht aus einem dichten Netzwerk aus Knorpelzellen und elastischen Kollagenfasern, die von einer Wasser bindenden Grundsubstanz umgeben sind. Das macht ihn gleichzeitig elastisch und druckfest. Da der Knorpel nicht direkt an den Blutkreislauf angebunden ist, muss er durch die Gelenkschmiere mit Nährstoffen versorgt werden. Das kann man sich wie eine Pumpe vorstellen: Bei jeder Bewegung wird sauerstoff- und nährstoffreiche Schmiere in den Gelenkspalt hineingeschwemmt. Wer sich zu wenig bewegt, lässt seinen Knorpel "verhungern" – oder mit anderen Worten: "Wer rastet, der rostet".

Die Illustration zeigt ein knöchernes, teils angeschnittenes Schultergelenk mitfolgenden Bestandteilen: Schlüsselbein (Clavicula), Schulterblatt (Scapula), Oberarm (Humerus). (Rechte: dpa/medicalpictur)

Unsere Schulter ist ein Kugelgelenk

Vergrößern

Einteilung der Gelenktypen

Gelenke werden abhängig von ihrer Beweglichkeit in verschiedene Klassen eingeteilt, unter anderem:

  • Scharniergelenke (zum Beispiel Ellenbogengelenk) lassen sich nur innerhalb einer Achse bewegen - beugen und strecken.
  • Dreh-Gleitgelenke (zum Beispiel Kniegelenk): zweiachsig - beugen und strecken, bei gebeugtem Knie ist auch Innen- und Außenrotation möglich.
  • Kugelgelenke (zum Beispiel Schulter und Hüfte) lassen sich in alle drei Raumachsen bewegen - beugen und strecken, abspreizen und heranziehen, Innen- und Außenrotation.

 

Illustration eines 'durchsichtigen' Knies, mit einsehbarem Gelenk, den Bändern und den Muskeln. (Rechte: Mauritius)

Unser Knie ist extremen Belastungen ausgesetzt

Vergrößern

Schulter, Hüfte, Knie

Die Hüftgelenke sind unsere größten Gelenke, sie tragen zusammen mit den Knien den Großteil unseres Körpergewichts - beim Laufen halten sie sogar Belastungen bis zum Sechsfachen des Körpergewichtes aus. Deswegen bekommen wir die Quittung für Übergewicht auch hier zu spüren: Hüfte und Knie sind am häufigsten von Arthrose (Gelenkverschleiß) betroffen. Das dritte große Gelenk ist die Schulter - sie ist unser beweglichstes, aber deswegen auch empfindlichstes Gelenk. Der Gelenkkopf der Schulter ist größer als die Pfanne - das macht sie sehr beweglich, aber auch unstabil und kann im schlimmsten Fall zum Auskugeln (Luxation) führen. Insbesondere für die Schulter - aber auch alle anderen Gelenke - gilt: Muskulatur schützen und trainieren. Sie stabilisiert die Gelenke und federt Erschütterungen ab. "Bewegen ohne Belasten!" ist das Credo!

Amanda Mock, Stand vom 08.07.2010
Sendung: Schulter, Hüfte, Knie - Vom Wunder der Beweglichkeit, 09.07.2010

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven zum Thema Krankheiten (Rechte: WDR)

Krankheiten


  • Epilepsie
  • Alzheimer
  • Leukämie
  • Multiple Sklerose
  • Schlaganfall

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/krankheiten/rheuma/rheuma_gelenke.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.