• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Die Bio-Siegel

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Alltag & Gesundheit
  • Landwirtschaft
  • Bio-Lebensmittel
  • Die Bio-Siegel

Die Bio-Siegel

Die Bio-Siegel auf den Bio-Produkten dienen dazu dem Verbraucher klar zu signalisieren, dass er ein Produkt aus biologischer Herstellung kauft. Inzwischen fühlt sich der Verbraucher beim Einkaufen aber wie in einem Dschungel aus verschiedenen Siegeln, Label und Marken. Bei dieser Vielzahl ist es für den Verbraucher schwer zu verstehen, was jeweils dahinter steht. Zwar sind jeweils die Mindestrichtlinien garantiert, doch die Richtlinien der Europäischen, staatlichen und der einzelnen Anbauverbände unterscheiden sich noch einmal.

Ein Biosiegel auf einer Packung Kresse (Rechte: dpa)

Das staatliche Biosiegel

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Bio-Lebensmittel
Video
Die Bio-Siegel
Korrekt einkaufen?
Bio-Kontrolleur
Literatur & Co
Link-Tipps

Staatliches Bio-Siegel:

Seit dem Jahr 2001 gibt es das sechseckige grüne Siegel. Über 50.000 Lebensmittel trugen im November 2008 dieses Bio-Siegel. Es signalisiert, dass das jeweilige Produkt gemäß der EG-Öko-Verordnung hergestellt wurde und einen Mindeststandard erfüllt, der jedoch weit weniger streng ist als die Richtlinien der Anbauverbände. 2009 kam es nach der Neufassung der EG-Öko-Verordnung zu einer weiteren Abschwächung seines Qualitätsstandards.

Das Naturland-Siegel. (Rechte: Naturland)

Einer der größten ökologischen Anbauverbände: Naturland

Vergrößern

Naturland

Naturland ist einer der größten ökologischen Anbauverbände. Weltweit zählt der Verband mehr als 55.000 Bauern, allein in Deutschland gibt es über 2400 Naturland-Betriebe. Die zertifizierten Landwirte und weiterverarbeitenden Betriebe produzieren nach speziellen Naturland-Richtlinien sowohl Öko-Lebensmittel , Holz und Textilien. Diese Richtlinien sind strenger als die gesetzlichen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung – so muss zum Beispiel der gesamte Bauernhof ökologisch betrieben werden, mindestens die Hälfte des Futters muss selbst produziert werden und es dürfen weniger Tiere gehalten werden. Es werden außerdem Bereiche abgedeckt, die nicht in der EG-Öko-Verordnung geregelt sind – wie etwa Sozialrichtlinien.

Seit 1989 fördert der Verband auch Projekte im Ausland – in mehr als zwanzig Ländern produzieren Aquafarmen nach den Naturland-Richtlinien für Ökologische Aquakultur unter anderem Öko-Lachs und Öko-Shrimps.

 (Rechte: mauritius images)

Demeter gibt es bereits seit 1928

Vergrößern

Demeter

Der älteste Anbauverband wirtschaftet seit 1928 nach Grundsätzen der anthroposophischen Sichtweise nach Rudolf Steiner. Ein landwirtschaftlicher Hof wird als ganzheitlicher Organismus gesehen, bei dem nicht nur die Substanzen und die physischen Abläufe der Natur eine Rolle spielen, sondern auch auf übersinnliche und kosmische Kräfte geachtet wird. Das Zusammenspiel von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie Erde und Kosmos steht im Mittelpunkt. Die Erzeugung ökologischer Nahrungsmittel ist dabei folgerichtig und Demeter hat dabei die strengsten Richtlinien.

Biobauer aus Schleswig-Holstein beliefert seine Kunden mit einem kleinen Lieferwagen. (Rechte: dpa Picture-Alliance)

Schonend, artgerecht, ohne Pestizide

Vergrößern

Bioland

Bioland ist der führende ökologische Anbauverband in Deutschland. Sie arbeiten seit 1971 als Kreislaufwirtschaft ohne synthetische Pestizide und chemisch-synthetische Stickstoffdünger. Die Tiere werden artgerecht gehalten und die Lebensmittel schonend verarbeitet. Ein Vergleich: für die Verarbeitung von Bioland Produkten sind 24 unbedenkliche Zusatzstoffe zugelassen. Das EU-Bio-Siegel erlaubt 45 Zusatzstoffe. Bei konventioneller Verarbeitung sind 316 Zusatzstoffe erlaubt.

Gäa

Gäa war 1989 der erste ökologische Anbauverband in der DDR. Der vielfältige Anbauverband hat als Arbeitsschwerpunkt Ostdeutschland und vereinigt unter seinem Label Landwirte, Verarbeiter und Handelsfirmen. Gäa setzt sich besonders beim Strukturaufbau für den Öko-Landbau ein. Seine Standards sind mit denen der anderen Anbauverbände zu vergleichen und übersteigen die der EG-Öko-Verordnung.

Biopark

Der ökologische Verband Biopark wurde 1991 von 16 Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Mit dem Motto „Qualität statt Quantität“ produzieren sie inzwischen in ganz Deutschland ökologische Fleischerzeugnisse. Nach Ökokriterien leben Tiere wie Mutterkühe und Mutterschafe, Schweine und Geflügel unter natürlichen Bedingungen, mit Weidegang und betriebseigenem Futter. Leistungsförderer und Futtermittel tierischer Herkunft sind nicht erlaubt, nur ökologisches Saatgut und der Einsatz betriebseigenen Düngers.

Weinflasche mit dem ECOVIN-Symbol (Rechte: picture-alliance/ dpa)

Ökologie und Lebensfreude auf dem Weingut

Vergrößern

Ecovin

Ecovin gründete sich 1985 als größter und einziger Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter in Deutschland. 198 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften 2009 1.100 Hektar Rebfläche in 10 deutschen Anbaugebieten. Auch Maßgaben für die Kellerwirtschaft wie zum Beispiel die zulässige Menge an Schwefel, sind festgeschrieben und liegen weit unter der EG-Öko-Verordnung. Neben den strengen Richtlinien will Ecovin auch Genuss und Lebensfreude verbreiten: Urlaub auf dem Weingut oder Wein- und Kochkurse werden von vielen Winzern mit angeboten.

Bio-Hühnchen verpackt an der Theke. Die Siegel Naturland und Bio darauf sind deutlich zu sehen. (Rechte: ddp)

Hält doppelt: Biosiegel und Verbandssiegel

Vergrößern

Bio drauf – Bio drin

Die Worte „Bio“ und „Öko“ sind gesetzlich geschützt. Beide Begriffe sind gängig und synonym zu verstehen. Zudem wird jedes Bio-Produkt mit einem Code gekennzeichnet, hinter dem eine anerkannte Kontrollstelle steht. Dieser Code belegt, dass der Hersteller alle gesetzlichen Auflagen, die für die ökologische Landwirtschaft und Verarbeitung stehen, erfüllt hat. Alle Bezeichnungen mit diesen Begriffen garantieren somit Bio-Lebensmittel. Wer konventionelle Ware damit kennzeichnet macht sich strafbar. Bei diesen irreführenden Begriffen sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen, denn hinter ihnen verbergen sich keine Bio-Lebensmittel: alternativ, integriert, kontrolliert umweltschonend, kontrollierter Anbau, umweltfreundlich und viele mehr.

Almut Röhrl, Stand vom 01.03.2011

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Anbaumethoden. (Rechte: SWR)

Landwirtschaft


  • Wiese
  • Anbaumethoden
  • Leben auf dem Bauernhof
  • Rinder
  • Hecken

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/landwirtschaft/bio_oeko/bio_siegel.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.