Literatur & Co.
Bücher
Der Name der Rose
“Der Name der Rose“ von Umberto Eco ist mittlerweile ein richtiger Krimi-Klassiker. Haupthandlung des Romans ist die ungewöhnliche Mordserie, der innerhalb weniger Tage insgesamt fünf Mönche zum Opfer fallen. Eine heiße Spur führt in die Klosterbibliothek und zum blinden Bibliothekar. Für die Aufklärung der Morde besonders wichtig ist ein Bücherschatz, der in der Klosterbibliothek gefunden wurde.
BücherWelten. Von Menschen und Bibliotheken
Es ist ein sehr schön aufgemachtes Buch, das nicht nur die berühmten geistlichen Bibliotheken wie die von St. Gallen oder die großen Nationalbibliotheken Frankreichs und Österreichs präsentiert. Es führt auch zu Privatsammlern mit Privatbibliotheken und anderen Bücherfanatikern, die sich als Restaurator oder Buchbinder ganz der Welt der Bücher verschrieben haben. Durch die Lektüre lernt man zum Beispiel die Restauratoren der Werkstatt Devauchelle in Paris kennen, die Atlanten, Almanache oder handgeschriebene Blätter von Cocteau wieder in Form bringen und, egal was sie in die Hände bekommen, beherzigen sie immer das Credo der Buchbinder: “Nie ein Buch überrestaurieren, denn das nimmt ihm die Seele.
Bibliotheken. Mit einem Essay von Umberto Eco
Das Buch ist quasi eine Bilderreise zu den Bibliotheken der Welt. Es führt zu so herrlichen Bibliotheken wie der der Handelskammer in Den Haag oder der juristischen Bibliothek in München; wahre Kleinode, die man als Tourist eher selten zu sehen bekommt. Empfehlenswert ist das Buch außerdem, weil Umberto Eco in einem Essay sehr unterhaltsam schreibt, was er an Bibliotheken besonders liebt beziehungsweise unerträglich findet.
Sabine Kaufmann, Stand vom 06.12.2006




