Literatur & Co.
Bücher
Reclams Mode- und Kostümlexikon
Das Lexikon erläutert ausführlich unter dem Stichwort Kopfbedeckungen deren Geschichte - vom ägyptischen Altertum bis heute. Außerdem beschreibt die Modehistorikerin Prof. Dr. Ingrid Loschek im Sachwörterteil bekannte und weniger bekannte Hut- und Mützenformen inklusive ihrer Herkunft und ihres geschichtlichen Hintergrunds. Zahlreiche Stichwörter werden durch Abbildungen ergänzt. Das gut strukturierte Lexikon ist für alle Leser interessant, die mehr über das Thema Kopfbedeckungen und Mode allgemein erfahren möchten. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, doch auch in diesem Fachgebiet bewanderte Leser erfahren viele neue Details.
Hüte und Mützen filzen
Hüte selber machen? Das ist gar nicht so schwer, wenn man dafür eine kompetente Anleitung hat. Die Autorinnen beschreiben mit Hilfe von gut gegliedertem Text und vielen Abbildungen, wie man Kopfbedeckungen mit der Nassfilz-Technik herstellt. Nach einer allgemeinen Einführung zum Thema Filzen folgen detaillierte Anleitungen für die Herstellung verschiedenster Modelle - von schlicht bis ausgefallen. Auch wenn die vorgestellten Hüte und Mützen vielleicht nicht jedermanns Geschmack entsprechen: Wie man zu Hause Filzhüte grundsätzlich herstellt, weiß man nach der Lektüre dieses Buchs.
Jagd nach dem roten Hut. Kardinalskarrieren im barocken Rom
Katholische Geistliche im Barock auf der Jagd nach dem roten Kardinalshut: In 15 lebendig geschriebenen Geschichten beschreibt das Buch die Strukturen der Macht in der katholischen Kirche. Der Leser erfährt von den Zusammenhängen zwischen Kirche und Politik und den Eigenheiten bei der Papstwahl. Kämpfe und Intrigen spielen dabei eine große Rolle. Das Buch bietet darüber hinaus einen Einblick in die Zusammenhänge der Staatengeschichte Europas. Abgerundet wird es von einem Aufsatz über den italienischen Adel heute.
Spiele
Fang den Hut!
Ein Klassiker unter den Gesellschaftsspielen in einer Neuauflage inklusive Kartenspiel: Jeder Spieler versucht, die Hüte des anderen zu fangen, ohne dabei selbst erwischt zu werden. Dabei geht es um Taktik, aber auch um etwas Glück beim Würfeln. Es gibt mehrere Spielvarianten, wovon diejenige mit dem goldenen Hut die interessanteste ist: Wer diesen gefangen hat, kann fremde Hütchen auch auf den Ruhefeldern fangen, und er darf die gewürfelten Züge in beliebige Einzelzüge zerlegen. In der Neuauflage des Spiels aus den 1920er Jahren ist ein Kartenspiel enthalten, das ebenfalls unterhaltsam ist.
Alexandra Stober, Stand vom 07.03.2007




