• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Bierregionen in Deutschland

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Alltag & Gesundheit
  • Trinken
  • Biergeschichte
  • Bierregionen in Deutschland

Bierregionen in Deutschland

In Deutschland gibt es über 1000 Kleinst-, Mittel- und Groß-Brauereien, in denen mehrere tausend verschiedene Biermarken hergestellt werden. Nirgendwo sonst gibt es eine so umfangreiche Markenvielfalt mit so vielen unterschiedlichen Geschmackstypen. Nahezu jede deutsche Region wartet mit ihrer eigenen Bierspezialität auf. Bei so viel Gerstensaft ist es schwer, den Durchblick zu behalten.

Landkarte von Deutschland, auf der in Schrift und Symbolen die einzelnen Bierregionen dargestellt sind. (Rechte: WDR)

Übersicht über die deutschen Bierregionen

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Biergeschichte
Videos
Bierstadt Dortmund
Reinheitsgebot
Deutsche Bierregionen
Kampf dem Kater
Literatur & Co
Link-Tipps

Viele Sorten, zwei Brauverfahren

Die große Auswahl an deutschen Bier-Spezialitäten lässt sich grob in verschiedene Sorten einteilen. Dabei unterscheidet man in der Hauptsache Pils, Altbier, Kölsch, Export, Weizen, Helles und Dunkles. Eine Sonderstellung nehmen die stärker alkoholhaltigen Bockbiere ein. Gebraut werden diese vielen Geschmacksvarianten aber nur in zwei verschiedenen Verfahren, nämlich ober- oder untergärig. Das hat etwas mit der Brautemperatur und dem Gärverhalten der zugesetzten Hefe zu tun. Obergäriges Bier wie Alt, Kölsch oder Weizen wird bei bis zu 20 Grad Celsius gebraut. Die Hefe steigt dabei an die Oberfläche. Untergäriges Bier wie Helles, Export oder Pils darf höchstens bei bis zehn Grad Celsius gebraut werden. Die Hefe sinkt hier auf den Boden des Braubottichs.

Gefülltes Bierglas. (Rechte: WDR)

Pils ist die Nummer Eins

Vergrößern

Der klare Spitzenreiter: Pils

Die größte Verbreitung in Deutschland hat das Pils, das überregional getrunken und hergestellt wird. Pils kommt auf einen Marktanteil von rund 60 Prozent. Auf einem Siegeszug befindet sich auch das Weizenbier. Es besteht nicht nur aus Weizen-, sondern hat auch einen Gerstenmalzanteil, der allerdings geringer ist. Das Weizenbier hat seinen Ursprung im Süddeutschen, vor allem in Bayern, wird aber zunehmend auch in allen anderen Regionen getrunken. Die Bayern nennen es Weißbier, in Abgrenzung zu den dunklen Biermarken, die es dort ebenfalls gibt. Nahezu vom Markt verdrängt ist das Weizenbier aus Berlin. Die Weiße mit einem Schuss Waldmeister oder Himbeersirup konnte gegen das Weizenbier aus Bayern nicht bestehen.

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de

Biersorten (2'50'')
Zur Video-Großansicht

Regionale Spezialitäten

In der Gegend um Bamberg und Kulmbach, im Norden Bayerns, werden Spezialbiere wie Bock und Rauchbier hergestellt. Das Bockbier ist ein Starkbier mit einem höheren Alkoholgehalt, Rauchbier ist dunkel und hat die typisch rauchige Note. Dunkel ist auch das Schwarzbier aus dem Thüringischen - eine echte und immer beliebter werdende Brauspezialität aus Ostdeutschland.

In Köln und der näheren Umgebung spricht man nicht nur Kölsch, sondern man trinkt es auch. Das leichte helle Obergärige wird aus schmalen Bierstangen getrunken und genießt Regionalschutz. Nur wenn es wirklich aus Köln kommt, darf es sich Kölsch nennen. Kurz vor Düsseldorf beginnt das Altbierland. Alt ist ebenfalls obergärig, aber im Gegensatz zum Kölsch von dunkler Farbe. Es schmeckt malziger. Typisch für das Ruhrgebiet war das Exportbier, das vor allem in den vielen Brauereien der ehemaligen Braumetropole Dortmund hergestellt wurde. Einhergehend mit dem Niedergang des Bergbaus hat dieses Kohlenpott-Bier aber inzwischen vergleichsweise geringe Marktanteile, und Dortmund verfügt nur noch über eine Braustätte.

Ein ganz wichtige Bierregion ist das norddeutsche Einbeck. Dort, bei Hannover, liegt die Wiege des Bockbieres. Schon im Mittelalter hatte es einen guten Ruf und man trank gerne ein "einpöckisch Bier", woraus sich dann der Begriff Bockbier ableitete.

Neben dem Brauwasser und dem Malz ist der Hopfen ein ganz wichtiger Bestandteil des Bieres. Hopfen gibt dem Bier die nötige Bittere, sorgt aber auch für eine höhere Haltbarkeit. Nördlich von München liegt das größte Hopfenanbaugebiet der Welt, die Hallertau, oder auch Holledau genannt.

Alfried Schmitz, Stand vom 19.11.2010

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven zum Thema Essen und Trinken (Rechte: dpa)

Trinken


  • Kaffee
  • Wein
  • Probiotika
  • Gourmetküche
  • Bierherstellung

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/trinken/biergeschichte/bierregionen.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.