• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Das Schwanenservice

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Alltag & Gesundheit
  • Werkstoffe
  • Porzellan
  • Das Schwanenservice

Das Schwanenservice - ein barockes Prunkstück

Der kursächsische Premierminister Graf Heinrich von Brühl (1700-1763) wurde 1735 zum Direktor der Porzellanmanufaktur in Meißen ernannt. Unter seiner Ägide arbeitete der Modelleur Johann Joachim Kaendler (1706-1775), der durch die Entwicklung eigener Formen zum erfolgreichen Porzellandesigner seiner Zeit aufstieg. Im Auftrag des Grafen von Brühl kreierte Kaendler zusammen mit Johann Friedrich Eberlein (1695-1749) in fünf Jahren, zwischen 1737 und 1742, das aus über 2200 Teilen bestehende "Schwanenservice".

Kupferstich von Graf Heinrich von Brühl, der an einem kleinen Tisch steht. (Rechte: AKG)

Heinrich von Brühl gab das Service in Auftrag

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Porzellan
Ludwigsburger Porzellan-Manufaktur
Das Schwanenservice
Der Name Porzellan
Woher kommt er?
Literatur & Co

Das Schwanenservice ist der Inbegriff eines spätbarocken Porzellanservice und das prächtigste Service, das in der Manufaktur je angefertigt wurde. Als Kaendlers Meisterwerk zeigt es vollkommene plastische Figuren und Motive und könnte im Dekor nicht aufwändiger gestaltet sein. Die meisten anderen Tafelservice aus dieser Zeit waren meist nur bemalt, aber nicht plastisch ausgeformt. Außer Schwänen zieren Wassermotive wie Flussgötter und Muscheln die Einzelteile. Neben Tellern, Schalen und Tassen umfasst das Schwanenservice auch Kerzenleuchter und Flaschenständer, die zu den Lieblingsstücken des Auftraggebers zählten. In dieser ursprünglichen Form wurde das Service nur ein einziges Mal hergestellt. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist es in vielen Einzelstücken über die ganze Welt verteilt. Das Service ist nicht nur ein beachtliches Zeugnis der Tischkultur im 18. Jahrhundert, sondern verdeutlicht auch eindrücklich die Gestaltungsfreude und die Prunksucht an den europäischen Höfen des Barocks.

Ein mit dem Schwanenservice gedeckter Tisch. (Rechte: dpa)

Ein beliebtes Aussteuergeschenk

Vergrößern

Gerade im Verlauf des 18. Jahrhunderts waren aufwändig gestaltete Porzellanservice weit mehr als nur Tafelgeschirr. Die barocken Herrscher erkannten bald, welche positiven Wirkungen man mit einem Porzellanservice als diplomatischem Geschenk erzielen konnte. Ganze Tafelservice sowie prächtige Einzelstücke wurden aus diesem Anlass hergestellt und an fremde oder befreundete Königshäuser geschickt. Damit war der Gebrauch eines Tafelservice noch lange nicht ausgereizt. Mit großer Begeisterung kamen kostbare Porzellanservice auch als Aussteuergeschenk für Prinzessinnen zum Einsatz, um ein dem Stand entsprechendes Leben auch nach der Hochzeit zu gewährleisten. Daneben war auch die Werbewirkung eines solchen Geschenkes für die Manufaktur nicht zu unterschätzen.

Sabine Kaufmann, Stand vom 01.06.2009

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Werkstoffe. (Rechte: WDR)

Werkstoffe


  • Sand
  • Verpackungen
  • Metallrohstoffe
  • Marmor
  • Teppiche

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/werkstoffe/porzellan/schwanenservice.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.