Aphrodisiaka

Aphrodite-Statue, National Archaeological Museum of Athens, Brasil

Impotenz

Aphrodisiaka

Als Aphrodisiaka werden bestimmte Nahrungsmittel, Gewürze oder auch tierische oder pflanzliche Extrakte bezeichnet, denen stimulierende Wirkung nachgesagt wird. Benannt sind sie nach der griechischen Liebesgöttin Aphrodite. Helfen klassische Aphrodisiaka gegen erektile Dysfunktion?

Stücke aus brauner Baumrinde, die auf einem Schäufelchen liegen.

Yohimbin soll aphrodisierend wirken

Zu den bekannteren Aphrodisiaka gehört Spanische Fliege, ein Pulver, das aus dem gleichnamigen Insekt gewonnen wird. Auch Yohimbin, ein Extrakt aus der Rinde des afrikanischen Yohimbebaums, zählt dazu.

Doch bislang gibt es keine Studien, die belegen können, dass Aphrodisiaka eine erektile Dysfunktion (ED) heilen können. Wenn die ED organische Ursachen hat, helfen wirklich nur Medikamente oder mechanische Hilfsmittel. Lediglich unterstützend können Vitamincocktails sein.

Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass in vielen Fällen der Placeboeffekt greift. Es kann also sein, dass Aphrodisiaka sich deswegen positiv auf die Potenzstörung auswirken, weil der Betroffene daran glaubt, dass sie ihm helfen. Trotzdem sollte die Einnahme immer mit dem Arzt abgesprochen werden, denn es gibt auch Mittel, die gefährliche Nebenwirklungen haben.

Liegen keine gravierenden körperlichen Gründe für die erektile Dysfunktion vor, kann es manchmal helfen, sich ganz bewusst Zeit füreinander zu nehmen. Denn ein romantisches Abendessen, eine entspannende Massage oder auch ein Kurzurlaub können aphrodisierende Wirkung haben und dazu beitragen, dass die Sexualität wieder auflebt.

Autorin: Christiane Tovar

Stand: 14.11.2016, 16:40

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