• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Schillers Glocke

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Kultur & Medien
  • Architektur
  • Glocken
  • Schillers Glocke

Schillers "Das Lied von der Glocke"

"Fest gemauert in der Erden
Steht die Form, aus Lehm gebrannt.
Heute muss die Glocke werden.
Frisch Gesellen, seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
Rinnen muss der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben,
Doch der Segen kommt von oben..."

Holzstichillustration von Gyula Benczur (1844-1920) zu Schillers 'Das Lied von der Glocke'. (Rechte: akg-images)

Das Lied von der Glocke

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Glocken
Video
Glockenguss
"Gloriosa"
Schillers Glocke
Literatur & Co

So beginnt das wohl berühmteste Glockengedicht aus der Feder von Friedrich Schiller. Nicht nur viele Schülergenerationen mussten es in der Schule auswendig lernen, sondern es ist auch das am häufigsten parodierte deutsche Gedicht. Würde man alle 30 Strophen hintereinander zitieren, bräuchte man dazu eine halbe Stunde.

Der deutsche Dramatiker und Dichter Friedrich Schiller in einer zeitgenössischen Darstellung. (Rechte: picture-alliance / dpa)

Studierte den Ablauf beim Glockengus sehr genau: Schiller

Vergrößern

Die Glocke wird in Verse geschmiedet

Friedrich Schiller verfolgte den Plan, ein Glockengedicht zu schreiben, sehr lange. Er hat den Ablauf eines Glockengusses sehr genau studiert, um ihn so präzise wiedergeben zu können. Denn an dem Verfahren, so wie es Schiller beschreibt, hat sich bis heute nichts verändert. Zum ersten Mal muss er bereits als Schüler 1793/1794 in Kontakt mit der Glockengießerkunst gekommen sein. In der Nachbarschaft seines Elternhauses in Ludwigsburg befand sich die Gießerei der Familie Neubert. Vier Jahre später nimmt das Projekt, ein Lied über die Glocke zu Papier zu bringen, konkrete Formen an. Friedrich Schiller besuchte die Glockengießerhütte der Familie Johann Mayer in Rudolfstadt und holte sich dort Informationen aus erster Hand. Als eigene Quelle gibt er noch die in Brünn erschienene "Ökonomische Encyklopädie" von Johann Georg Krünitz an, in der auch die Fachausdrücke des Glockengießens beschrieben sind. In einem Brief an Goethe schreibt er: "Jetzt (bin ich) an mein Glockengießerlied gegangen und studire seit gestern in Krünitz Encyklopaedie, wo ich sehr viel profitire. Dieses Gedicht liegt mir sehr am Herzen, es wird mir aber mehrere Wochen kosten, weil ich so vielerley verschiedene Stimmungen dazu brauche und eine große Masse zu verarbeiten ist." Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Schiller sein "Lied von der Glocke" im September 1799 beendete. Auch wenn das Gedicht von der Glocke heute nicht mehr so oft rezitiert wird, stammen doch viele geflügelte Worte "wie rohe Kräfte sinnlos walten" aus Schillers "Glocke".

Wer das Gedicht im Original mitsamt den besten Parodien hören möchte, sollte zur CD: "Schillers Glocke auf den Kopf gestellt" greifen (Litraton 2005). Gelesen werden die Gedichte unter anderem von Gert Westphal und Dieter Hildebrandt.

Sabine Kaufmann, Stand vom 01.06.2009

Mehr zum Thema

Collage mehrerer Bauwerke (Rechte: SWR)

Architektur


  • Arbeitersiedlungen
  • Brücken
  • Bauhaus
  • Dachkonstruktionen
  • Leuchttürme

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/architektur/glocken/schillers_glocke.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.