• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Meister Gerhard

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Kultur & Medien
  • Architektur
  • Kölner Dom
  • Meister Gerhard

Meister Gerhard

Bei der 600 Jahre langen Baugeschichte gibt es ungezählte Geschichten und Anekdoten rund um den Kölner Dom. Die wohl bekannteste handelt vom ersten Baumeister Gerhard von Ryle. Erzbischof Konrad von Hochstaden holte den Baumeister nach einem Brand des alten Doms nach Köln. Gerhard war an der Kathedrale von Amiens Steinmetz gewesen und hatte in Frankreich die gotische Bauweise studiert. Er hatte auch den Plan durchgesetzt, die Kathedrale im gotischen Stil zu errichten.

Ein Wandgemälde aus dem Mittelalter zeigt den Grundsteinleger des Doms, Konrad I., mit erhobener rechter Hand und dem Bauplan in der Linken. (Rechte: WDR)

Konrad von Hochstaden legte den Grundstein für den Dom

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Kölner Dom
Videos
Architektur des Doms
Dombauhütte
Glasmalerei
Wissenfrage
Glasfenster im Dom
Superlative des Doms
Meister Gerhard
Literatur & Co
Link-Tipps

Der Pakt mit dem Teufel

Ohne Frage war Meister Gerhard erfolgreich: In wenigen Jahren nur errichtete er die sieben Kapellen im Ostchor und legte Fundamente für das Querhaus. Seine Arbeitsbesessenheit war stadtbekannt, auch, dass er seinen Eifer auf seine Arbeiter zu übertragen wusste. Dennoch war sein Tempo keinem ganz geheuer.

Noch etwas zeichnete Meister Gerhard aus: sein unermessliches Selbstvertrauen. Er war überzeugt, dass nur er allein den Dom auch vollenden könne. Seiner Qualitäten sicher, ließ er sich der Sage nach sogar auf einen Wettstreit mit dem Teufel ein: Gerhard würde den Dom bauen, während der Teufel eine Wasserleitung von Trier durch die Eifel nach Köln bauen sollte. Um zu beweisen, dass der unterirdische Kanal geglückt sei, sollte ihn eine Ente durchschwimmen. Würde bei dem Handel der Teufel vor dem Baumeister fertig, bekäme er seine Seele.

Satan schaffte es nicht aus eigenen Kräften und verleitete listig Frau Gerhard dazu, ihren Mann auszuspionieren. Der Meister verriet ihr, dass der Teufel es niemals schaffen würde, wenn er nicht in regelmäßigen Abständen ein Loch in die Wasserleitung einsetzen würde, damit die Ente atmen könne.

Die Wasserleitung wurde fertig gestellt und eine Ente fand den Weg von Trier nach Köln. Meister Gerhard soll das Plätschern des Wassers im Altarraum seines Doms gehört haben und wusste, als er den Vogel erblickte, dass er die Wette verloren hatte. Er stürzte vom Baugerüst des Doms zu Tode.

Tatsächlich gibt es eine römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln. Und Meister Gerhard, über den wenig bekannt ist, scheint unter mysteriösen Umständen auf der Baustelle des Doms ums Leben gekommen zu sein.

Sven Gummich, Christine Buth, Stand vom 29.12.2010

Mehr zum Thema

Collage mehrerer Bauwerke (Rechte: SWR)

Architektur


  • Dachkonstruktionen
  • Denkmalschutz
  • Mühlen
  • Tunnel
  • Petersdom

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/architektur/koelner_dom/meister_gerhard.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.