Literatur & Co.
Bücher
Geschüttelt, nicht gerührt – James Bond und die Physik
Die beiden Physik-Professoren von der Technischen Universität Dortmund nehmen viele Szenen aus den Bond-Filmen physikalisch unter die Lupe. Wie funktioniert eine Röntgenbrille oder die Magnet-Uhr von James Bond? Mit einem Augenzwinkern und auf sehr unterhaltsame sowie verständliche Weise geschrieben.
Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?
Eine Sammlung von Interviews, die der französische Regisseur François Truffaut mit dem Großmeister des amerikanischen Suspense-Kinos zwischen 1962 und 1966 geführt hat. Das Buch zählt heute zu den wichtigsten Filmbüchern. Humorvoll, klug, verschmitzt, ironisch, keiner Pointe und Anekdote abhold, so präsentierte sich Alfred Hitchcock in den ausführlichen Interviews, in denen er 500 Fragen beantwortete. Entstanden ist daraus eine Hommage an Hitchcock und an das Filmemachen.
Special Visual Effects - Planung und Produktion
Filmtrick ist ein Spiel mit der Täuschung. Noch nie wurden Spezialeffekte in Film- und Fernsehproduktionen so häufig eingesetzt wie heute. Die sichtbaren und vordergründigen Effekte in Science-Fiction, Fantasy-, Action- oder Mystery-Produktionen mögen zwar kurzweilig beeindrucken, die besten Effekte bleiben für den Zuschauer jedoch unsichtbar. Zwei Experten haben das Handbuch geschrieben, das wichtige Fragen beantwortet. Sie beschreiben zum Beispiel digitale Verfahren wie Bluescreen, Motion Control und Digital Compositing.
Der digitale Film
Dieses Buch stellt nicht nur die verschiedenen digitalen Filmtechniken von der Aufnahme über die Nachbearbeitung bis hin zur Projektion vor, sondern zeigt auch, wie digitale Technik die Filmästhetik beeinflusst – etwa bei der Drehbuchentwicklung, der Inszenierung und beim digitalen Schnitt.
DVDs
Metropolis
Der Film wurde 1927 für unvorstellbare sechs Millionen Mark produziert und brachte die Filmfirma UFA nahe an den Bankrott - heute gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Münchhausen
Auch heute ist dieses farbenfroheFantasy-Märchen aus dem Jahre 1943 immer noch sehenswert und beeindruckt durch seine altbackenen Spezialeffekte. Wenn Münchhausen mit Hilfe eines Rings unsichtbar wird, so geschieht dies sehr fließend und absolut stimmig zu der Umgebung. Bei dem Gespräch mit dem Kopf der Mondfrau sieht man an der Stelle, wo Spezialeffekt und Film aufeinander treffen, weder eine Kante noch eine schwach schimmernde Grenze. Nur ausgerechnet bei dem Ritt auf der Kanonenkugel, der klassischsten Szene aller Münchhausen-Geschichten überhaupt, sieht man einen leichten Schatten, den Hans Albers auf die Wand hinter sich wirft.
Michael Ringelsiep, Stand vom 13.12.2011





