Literatur & Co.
Bücher
Liebe: Ein unordentliches Gefühl
Richard David Precht liefert in seinem Buch einen Querschnitt durch alle Wissenschaften, die sich mit der Liebe beschäftigt haben. Er erklärt, warum manche Thesen, denen wir seit Jahrzehnten glauben, schlicht und einfach Blödsinn sind und warum wir uns nicht immer in den schönsten Menschen verlieben, der uns über den Weg läuft, sondern in jemanden, dessen persönliches "Drehbuch der Liebe" zu unserem eigenen Drehbuch passt.
BONK: Alles über SEX - von der Wissenschaft erforscht: Wenn Sex und Wissenschaft sich paaren
"Bonk" ist ebenfalls ein Querschnitt durch die einzelnen Wissenschaften, aber der etwas anderen Art! Hier werden von Kapitel zu Kapitel die skurrilsten Forschungsmethoden aus der Sexualwissenschaft und ihre Ergebnisse vorgestellt. Von der Orgasmusmaschine über Audio-Stimulation bis hin zu Vaginalkameras wird alles aufgelistet und erklärt, vor allem: was die Forscher damit eigentlich herausfinden wollen.
Beziehungsglück - die Kraft der Großzügigkeit
Unter den Ratgeberbüchern fällt eines auf, das etwas unüblicher an das Thema Beziehung rangeht. Da ist weniger der Leser im Mittelpunkt des Interesses, sondern das Gegenüber, der Partner und der Wunsch des Lesers, dass es ihm gut gehen möge. Und solche wohlwollenden Wünsche wiederum tun dann doch einem selbst wieder gut. Klingt etwas kompliziert, ist aber ein Ansatz, bei dem man niemand anderes braucht als sich selbst und die Bereitschaft, sich auf etwas ganz Neues einzulassen. Im Denken und im Fühlen!
Rosalie und Trüffel - Trüffel und Rosalie. Eine Geschichte von der Liebe
Die Geschichte von Rosalie und Trüffel ist die wahrscheinlich schönste Liebesgeschichte in Buchform. Sie zeigt auf liebevolle Art und Weise die kleinen Unterschiede zwischen Mann und Frau auf. Denn Rosalie und Trüffel sind zwei kleine Schweine, die sich auf den ersten Blick ineinander verlieben. Aber dann, fangen die kleinen Missverständnisse und Probleme an, die sich unter noch Unbekannten und frisch Verliebten immer wieder ergeben können. In den drei Bänden wird ihre Liebesgeschichte erzählt. Von der ersten Verliebtheit bis zur ersten gemeinsamen Wohnung. Das Besondere daran: Sie können das Buch von links oder von rechts lesen und können je nachdem die Geschichte aus der Sicht von Rosalie oder aus der Sicht von Trüffel lesen.
Was Paare wissen müssen. 10 Grundregeln für das Leben zu zweit
Ist es wirklich so, dass Männer und Frauen nicht zusammenpassen? Dann müsste man sich zumindest über die große Zahl der gescheiterten Beziehungen und Ehen nicht wundern. Die Autorin Ursula Nuber ist sich aber sicher, dass sich viele Trennungen vermeiden ließen, wären den Paaren die Mysterien und Fallstricke der Zweisamkeit klar.Die Gründe für das Scheitern sind komplex. Ursula Nuber beschreibt in ihrem Buch, wie Paare ihre Beziehung erhalten können und was der Liebe eine stabile Basis gibt. Die Autorin Ursula Nuber ist Diplompsychologin und stellvertretende Chefredakteurin des Wissenschaftsmagazins "Psychologie Heute". Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie in freier Praxis als Coach und Paarberaterin in der Nähe von Heidelberg.
Spätmoderne Beziehungswelten: Report über Partnerschaft und Sexualität in drei Generationen
Unsere Beziehungsbiografien sind im Wandel. Das zeigt die Arbeit der drei Autoren: Prof. Dr. Gunter Schmidt arbeitete am “Institut für Sexualforschung und forensische Psychiatrie“ der Universität Hamburg und ist jetzt freiberuflich als Sexualwissenschaftler tätig. Silja Matthiesen arbeitet am “Institut für Sexualforschung und forensische Psychiatrie“ der Universität Hamburg. Prof. Dr. Kurt Starke arbeitet freiberuflich als Soziologe und Sexualwissenschaftler. Arne Dekker promoviert an der Universität Hamburg. In dieser Studie wurden 776 Männer und Frauen dreier Generationen aus Hamburg und Leipzig interviewt, die zum Zeitpunkt der Befragung 30, 45 beziehungsweise 60 Jahre alt waren.
Diese Studie versucht, beziehungssoziologische und sexualwissenschaftliche Ansätze zu verbinden. Die Untersuchung zeigt, wie sich Beziehungsbiografien und Beziehungsformen im frühen, mittleren und höheren Erwachsenenalter gewandelt haben. Gleichzeitig untersucht die Studie, welche Konsequenzen dieser Wandel für das Leben mit Kindern und das sexuelle Verhalten bedeutet. Außerdem wird der Stellenwert der Sexualität in kurzen und langfristigen Beziehungen analysiert.
Petra Haubner, Stand vom 31.08.2011




