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Berg-Superlative

Höher, schneller, spektakulärer - die Berge haben Menschen schon immer zu Superlativen gedrängt. "So, den Schuft haben wir erlegt", soll der Brite Edmund Hillary gerufen haben, nachdem er 1953 zusammen mit dem Sherpa Tenzing Norgay den Mount Everest bezwungen hatte. Reinhold Messner toppte diese Leistung und stieg 1978 ohne Sauerstoff im Alleingang auf den höchsten Berg der Welt. Mittlerweile sind Bergsteiger mit Skiern und Snowboards vom Everest abgefahren.

Der schneebedeckte Gipfel des Mount Everest. (Rechte: )

1953 wurde der Mount Everest zum ersten Mal bestiegen

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Das höchste Gebirge

Das höchste Gebirge der Welt ist der Himalaja in Zentralasien. Es erstreckt sich von West nach Ost über 2500 Kilometer und besitzt mit dem 8848 Meter hohen Mount Everest auch den höchsten Berg der Erde. Weitere neun Achttausender und über 200 Siebentausender ragen in diesem langen Faltengebirge in den asiatischen Himmel. Ebenfalls über 8000 Meter hoch ist der Nanga Parbat ("Nackter Berg"), mit 8125 Metern der neunthöchste Gipfel der Erde. Im Süden des Berges liegt die mit 4500 Metern höchste Gebirgswand, die Rupal-Flanke. Diese Südwand wurde zum ersten Mal 1970 von den Brüdern Günther und Reinhold Messner durchklettert. Beim Abstieg kam Günther Messner auf bis heute ungeklärte Weise ums Leben.

Blick auf den West- und Ostgipfel des Elbrus, des höchsten Berges Europas (Rechte: dpa)

Der Elbrus ist ein erloschener Vulkan

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Der höchste Berg Europas

Der höchste Gipfel Europas ist nicht der Mont Blanc, der mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen ist, sondern der Elbrus mit stolzen 5642 Metern über dem Meeresspiegel. Nach langen Diskussionen haben sich die Geografen darauf verständigt, dass der dem osteuropäischen Kaukasus nördlich vorgelagerte Vulkan Europa zuzuordnen ist.

Das exotischste Alpen-Gewürz

Das exotischste Gewürz das in den Alpen angebaut wird, ist der Safran. Etwa vier Kilogramm pro Jahr des teuren Krokusgewächses werden im vergleichsweise trockenen und warmen Wallis in etwa 1200 Metern Höhe produziert.

Der höchste Punkt für Autofahrer in den Alpen

Der höchste befahrbare Alpenpass ist mit 2802 Meter der Col de la Bonette (Frankreich). Dieser hat allerdings allenfalls touristische Bedeutung. Demgegenüber wurde der am stärksten vom Transitverkehr frequentierte Alpenpass Brenner schon von den Römern als strategische Verbindung genutzt.

Drei Bergsanitäter versorgen einen unterkühlten Skifahrer, der von einer Lawine verschüttet wurde (Rechte: dpa)

Erste Hilfe nach einem Lawinenabgang

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Der schlimmste Lawinenwinter

Der schlimmste Lawinenwinter des 20. Jahrhunderts in den Alpen war im Jahr 1950/51 statt. Durch mehrere Großlawinenperioden kamen in der Schweiz, Österreich und Italien 265 Menschen ums Leben. Die Ereignisse führten zu intensiven Verbesserungen zum Schutz der Bergbevölkerung vor Lawinen. Der Erfolg zeigte sich in der Folgezeit: Hier starben im Lawinenwinter noch 91 Menschen. Trotz eines enorm entwickelten Wintermassentourismus forderten zum Beispiel im Februar 1999 vergleichbare Lawinen "nur" 17 Todesopfer.

Andrea Oster, Michael Pröttel, Stand vom 03.05.2012
Sendung: Quer über die Alpen - Vom Säumerweg zum Riesentunnel, 07.05.2012

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Bildcollage zum Thema Bergwelten (Rechte: dpa)

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