Berg-Superlative
Das höchste Gebirge
Das höchste Gebirge der Welt ist der Himalaja in Zentralasien. Es erstreckt sich von West nach Ost über 2500 Kilometer und besitzt mit dem 8848 Meter hohen Mount Everest auch den höchsten Berg der Erde. Weitere neun Achttausender und über 200 Siebentausender ragen in diesem langen Faltengebirge in den asiatischen Himmel. Ebenfalls über 8000 Meter hoch ist der Nanga Parbat ("Nackter Berg"), mit 8125 Metern der neunthöchste Gipfel der Erde. Im Süden des Berges liegt die mit 4500 Metern höchste Gebirgswand, die Rupal-Flanke. Diese Südwand wurde zum ersten Mal 1970 von den Brüdern Günther und Reinhold Messner durchklettert. Beim Abstieg kam Günther Messner auf bis heute ungeklärte Weise ums Leben.
Der höchste Berg Europas
Der höchste Gipfel Europas ist nicht der Mont Blanc, der mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen ist, sondern der Elbrus mit stolzen 5642 Metern über dem Meeresspiegel. Nach langen Diskussionen haben sich die Geografen darauf verständigt, dass der dem osteuropäischen Kaukasus nördlich vorgelagerte Vulkan Europa zuzuordnen ist.
Das exotischste Alpen-Gewürz
Das exotischste Gewürz das in den Alpen angebaut wird, ist der Safran. Etwa vier Kilogramm pro Jahr des teuren Krokusgewächses werden im vergleichsweise trockenen und warmen Wallis in etwa 1200 Metern Höhe produziert.
Der höchste Punkt für Autofahrer in den Alpen
Der höchste befahrbare Alpenpass ist mit 2802 Meter der Col de la Bonette (Frankreich). Dieser hat allerdings allenfalls touristische Bedeutung. Demgegenüber wurde der am stärksten vom Transitverkehr frequentierte Alpenpass Brenner schon von den Römern als strategische Verbindung genutzt.
Der schlimmste Lawinenwinter
Der schlimmste Lawinenwinter des 20. Jahrhunderts in den Alpen war im Jahr 1950/51 statt. Durch mehrere Großlawinenperioden kamen in der Schweiz, Österreich und Italien 265 Menschen ums Leben. Die Ereignisse führten zu intensiven Verbesserungen zum Schutz der Bergbevölkerung vor Lawinen. Der Erfolg zeigte sich in der Folgezeit: Hier starben im Lawinenwinter noch 91 Menschen. Trotz eines enorm entwickelten Wintermassentourismus forderten zum Beispiel im Februar 1999 vergleichbare Lawinen "nur" 17 Todesopfer.
Andrea Oster, Michael Pröttel, Stand vom 03.05.2012
Sendung: Quer über die Alpen - Vom Säumerweg zum Riesentunnel, 07.05.2012







