• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Wasserfälle

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Länder & Leute
  • Berg und Tal
  • Schluchten
  • Wasserfälle

Wasserfälle

Schon immer ging von Wasserfällen eine große Faszination auf uns Menschen aus. Woher rührt das? Natürlich sind Wasserfälle oft schön, kraftvoll und farbenprächtig. Oder einfach imposant, geheimnisvoll und romantisch. Auf jeden Fall aber zeigen sie - deutlicher als Flüsse, Seen oder Meere - die ungeheure Kraft, die in jedem einzelnen, kleinen Wassertropfen steckt, und vermutlich beruht die Faszination Wasserfall genau auf dieser Tatsache: dass aus ganz Kleinem ganz Großes werden kann...

Ein Boot mit Besuchern vor dem Rheinfall in Schaffhausen in der Schweiz. Während der Schneeschmelze bietet sich dem Beobachter ein imposantes Naturschauspiel. Mehr als 1000 Kubikmeter Wasser stürzen an dem 25 Meter hohen und 150 Meter breiten Wasserfall, der der größte in Europa ist, pro Sekunde in die Tiefe. (Rechte: dpa)

Beeindruckend: der Rheinfall

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Schluchten
Mythos Grand Canyon
Schluchten unserer Umgebung
Die tiefste Schlucht
Wasserfälle
Literatur & Co

Die Entstehung von Wasserfällen

Aber wie entstehen Wasserfälle nun eigentlich? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es existieren nämlich vielfältige Möglichkeiten, wie ein Wasserfall zustande kommen kann. Die sicherlich einfachste und vermutlich auch schnellste Art der natürlichen Wasserfallbildung ist der Zufall. Genauer gesagt: ein Erdbeben, das in Sekunden durch tektonische Verschiebungen den natürlichen Lauf eines Flusses so stark beeinflussen kann, dass ein neuer Wasserfall entsteht.

Schematische Darstellung der Auskolkung an einem Wasserfall in drei Phasen. (Rechte: Rolf Stephan)

Schemadarstellung der fortlaufenden Auskolkung

Vergrößern

Die Auskolkung

Eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Wasserfallbildung braucht dagegen sehr viel mehr Zeit. Sie tritt auf, wenn hartes Gestein und weicheres Gestein aufeinandertreffen. Meist findet dann an der Bruchkante eine sogenannte "Auskolkung" statt. Das heißt, dass die vom fließenden Wasser mitgeführten Partikel wie Sand oder Stein das weichere Gestein am Flussboden langsam aushöhlen und dort zu einer Vertiefung des Bodens führen. Dieses Strudelloch wird im Laufe der Zeit immer größer und so entsteht ein Wasserfall. Das wohl bekannteste Beispiel dieser Wasserfallart sind die Niagarafälle an der östlichen Grenze der USA und Kanada.

Im Laufe der Zeit kann es vorkommen, dass die fortwährende Auskolkung das harte Gestein immer weiter unterspült und die dabei entstehende Gesteinsnase dann plötzlich abbrechen kann. Sei es aus statischen Gründen, sei es mit der Unterstützung von Frostsprengung im Gischtbereich. Diese Tatsache führt übrigens zu dem Phänomen, dass ein Wasserfall immer Richtung Flussquelle wandert oder, anders ausgedrückt, nach "oben". Man spricht hier von der sogenannten "rückschreitenden Erosion".

Blick auf die von Sprühnebel teilweise leicht verdeckten Iguacu-Wasserfälle. (Rechte: akg-images/Erich Lessing)

Die Iguacufälle entstanden durch eine tektonische Verschiebung

Vergrößern

"Wachsende Wasserfälle"

Weitere Entstehungsgründe für Wasserfälle sind die Talbildung durch eiszeitliche Gletscher - oft zu finden in den europäischen Alpen. Oder auch "wachsende Wasserfälle", die sich durch Karbonatausfällung bilden. Das bedeutet, dass sich im Flusswasser befindlicher Kalk absetzt und so Stufen bildet, die zur Anstauung des Wassers und zu einer kaskadenartigen Treppenbildung führen. Daneben gibt es selbstverständlich noch alle Arten von künstlichen, also vom Menschen gebauten Wasserfällen.

Luftaufnahme der steilen Felswand mit dem Wasserfall Salto Angel. (Rechte: mauritius images)

Höchster Wasserfall der Erde: Salto Angel

Vergrößern

Die höchsten Wasserfälle

Als höchster Wasserfall der Erde gilt der Santo Angel in Venezuela mit einer Höhe von 979 Metern. Der höchste Wasserfall Europas ist der Mardalsfossen in Norwegen. Er stürzt über die beachtliche Höhe von 645 Metern in die Tiefe. Der höchste Wasserfall Deutschlands ist der Röthbachfall im Berchtesgadener Land. Er überwindet immerhin einen Höhenunterschied von stolzen 470 Metern.

Rolf Stephan, Stand vom 01.06.2009
Sendung: Flüsse, Schluchten, Wasserfälle - Die Kraft des Wassers, 03.06.2008

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Bergwelten (Rechte: dpa)

Berg und Tal


  • Lebensraum Hochgebirge
  • Eroberung der Berge
  • Karpaten
  • Urlaubsland Schweiz
  • Zugspitze

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/laender_leute/berg_und_tal/schluchten/wasserfaelle.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.