• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Wissensfrage

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Länder & Leute
  • Großbritannien
  • Schottische Geschichte
  • Wissensfrage

Wissensfrage: Gab es Shakespeares Macbeth wirklich?

Mehr zum Artikel

Schottische Geschichte
Bonnie Prince Charlie
Clanführer
Nationalhelden
Braveheart/Robert The Bruce
Wissensfrage
Gab es Macbeth wirklich?

Macbeth ist eines der bekanntesten Dramen des englischen Nationaldichters William Shakespeare. Das Stück entstand um 1608 und schildert Aufstieg und Fall des schottischen Generals Macbeth. Diesem wird geweissagt, dass er eines Tages König sein, aber nicht König bleiben wird. Angestachelt von seiner ehrgeizigen Frau lässt er sich dazu verleiten, den bisherigen König Duncan zu ermorden und im Anschluss daran alle, die er verdächtigt, seine Position zu bedrohen. Dadurch entwickelt er sich zunehmend zu einem tyrannischen Paranoiker, den die Geister der Ermordeten verfolgen. Seine Frau begeht darüber Selbstmord, er selbst wird von einem Verbündeten der Duncan-Söhne erschlagen.

Außenaufnahme der Burg von Cawdor in Schottland. (Rechte: dpa)

War die Burg von Cawdor Macbeth' Sitz?

Vergrößern

Der Macbeth des Shakespeare-Dramas ist eine Kunstfigur. Der historische Macbeth war zumindest für seine Zeit keineswegs der wahnsinnige Mörder, als der er bei Shakespeare dargestellt wird, sondern eher ein Herrscher, der sich für die Einheit Schottlands einsetzte. Macbeth wurde 1005 nach Christus geboren und war schottischer König von 1040 bis 1057. Der Name bedeutet "Sohn des Lebens". Seine Eignung zum Herrscher erwarb er sich als Fürst von Moray, einer Gegend im Nordosten Schottlands, die als kaum beherrschbar galt. Seine Frau Gruoch und er erwiesen sich als großzügige Förderer der Kirche. 1040 tötete er seinen Vorgänger Duncan I., nachdem dieser ihn angegriffen hatte, und wurde König von Schottland. Er vertrieb die Söhne Duncans, Malcolm und Donald, aus Schottland zu ihrem Onkel nach Nordengland. 1045 erschlug er mit Crinan einen weiteren Thronanwärter.

Macbeths größter Gegenspieler aber blieb Malcolm, einer der Duncan-Söhne: Mit Unterstützung eines Wikingerfürsten hielt Malcolm seine Ansprüche auf den schottischen Thron aufrecht. Der Wikinger zog mit einem Heer gegen Macbeth in den Kampf und eroberte für Malcolm den Süden des schottischen Reichs. Nach dem Tode des Wikingers 1055 kämpfte Malcolm selbst für seine Sache. Zwei Jahre später schlug und tötete er Macbeth in der Schlacht von Lumphanan und wurde als Malcolm III. neuer schottischer König.

Stefan Morawietz, Stand vom 04.09.2009

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Großbritannien (Rechte: dpa)

Großbritannien


  • Rolling Stones
  • London
  • Viktorianisches Zeitalter
  • Englands Süden
  • Die Beatles

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/laender_leute/grossbritannien/schottische_geschichte/schotten_geschichte_wissensfrage.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.