Literatur & Co.
Bücher
Im Land der zornigen Winde
Der tuwinische Schriftsteller Galsan Tschinag wurde im Altai-Gebirge geboren. Das Umherziehen mit seiner Familie gehörte für ihn genauso zum Alltag wie das Reiten, das Hüten der Viehherden und das Heilen von Krankheiten mit schamanischer Heilkraft. Das Nomadenleben ließ Galsan Tschinag hinter sich, als er zum Studieren in die DDR ging, wo für ihn ein völlig fremdes Leben begann. Seine Erinnerungen und Gedanken zu zwei sehr unterschiedlichen Welten beschreibt Galsan Tschinag im Buch „Im Land der zornigen Winde“.
Mongolei
Für seinen Bildband hat sich der Fotograf und Autor Olaf Schubert mit seiner Kamera auf die weite Reise durch die Mongolei gemacht, die ihn bis zur Wüste Gobi im Süden und in die nördlichen Gebirgszüge des Altai führte. Neben seinen eindrucksvollen Fotografien beschreibt er in ausführlichen Artikeln die Menschen des Landes und ihre Kultur. Der Leser erfährt so eine Menge über die Geschichte des Dschingis Khan, den Alltag der Nomaden oder über die schnellsten Pferde des Landes.
Ausstellungskatalog: Dschingis Khan und seine Erben - Das Weltreich der Mongolen
"Dschingis Khan und seine Erben" lautet der Titel einer Ausstellung über das mongolische Weltreich, die in Bonn ihren Anfang nahm und mittlerweile durch Europa tourt. Im gleichnamigen Ausstellungskatalog sind wertvolle archäologische Funde abgebildet, historische Zeichnungen und Karten. Wissenschaftler berichten dazu Interessantes über die wechselvolle Geschichte der Mongolei bis ins 20. Jahrhundert.
Mongolei - Zu Pferd durch das Land der Winde
Carmen Rohrbach hat zu Fuß und auf dem Rücken von Pferden und Kamelen die Mongolei durchstreift. Sie hat das ungebundene Leben in der Steppe und den Alltag in der Jurte kennengelernt. Sie hat aber auch an dem wichtigstem Fest der Mongolen teilgenommen, dem Naadam. Carmen Rohrbach gelingt es, ein präzises und zugleich berührendes Bild von Land und Leuten zu zeichnen.
DVDs
Die Geschichte vom weinenden Kamel
Einen wunderbaren Film über ihre Heimat hat die junge mongolische Regisseurin Byambasuren Davaa gedreht, zusammen mit ihrem Kollegen Luigi Falorni. Die Geschichte spielt in der Wüste Gobi und handelt von einer Kamelmutter, die ihr Junges nach der Geburt nicht säugen will. Erst die Klänge einer Pferdekopfgeige können das Tier umstimmen...
Die Höhle des gelben Hundes
Mindestens ebenso schön ist der zweite Film von Frau Davaa: "Die Höhle des gelben Hundes". Auch darin geht es um das Leben der Nomaden in der Mongolei und ihr enges Verhältnis zur Natur und zu den Tieren, mit denen sie zusammen leben.
Claudia Heidenfelder, Stand vom 27.06.2007
Sendung: Mongolei - Zwischen Steppe und Stadt, 03.07.2007





