Die fünf wichtigsten Buddha-Figuren
Emerald Buddha (Der Smaragd-Buddha)
Mitten in Bangkok, im Tempel des Königspalastes Wat Phra Keo, sitzt der eher unscheinbare Emerald (Smaragd) Buddha in einem Gewand aus Gold. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde er in der Stadt Chiang Rai entdeckt. Damals schlug ein Blitz durch das Dach eines Tempels und legte einen Teil des Smaragd-Buddhas frei, der in einer größeren Buddha-Statue versteckt war. Die Figur ist 66 Zentimeter hoch und 45 Zentimeter breit. Schon bald wurde er so bekannt, dass auch Herrscher anderer Länder ihn besitzen wollten. 226 Jahre war er in Laos, bevor König Rama I. ihn wieder zurück nach Thailand holte. Den Namen Smaragd-Buddha trägt er, weil die Priester, die ihn fanden, dachten, dass er aus Smaragd geschlagen sei, doch tatsächlich ist er aus Jade. König Bhumibol selbst wechselt ihm einmal im Jahr bei einer feierlichen Zeremonie das Gewand.
Reclining Buddha
Die religiöse Bedeutung ist für die Thais nicht so hoch angesiedelt wie die des Emerald Buddha, für den Besucher ist er aber sicher der imposantere Anblick: der 46 Meter lange und zwölf Meter hohe Reclining Buddha. Er liegt in einer riesigen Halle in Thailands größter Tempelanlage Wat Po. Die Pilger spenden Geld für hauchdünne Goldplättchen, mit denen der Buddha überzogen wird.
Standing Buddha
Ebenfalls in Bangkok, im Wat Indrawihan, steht der 32 Meter hohe und elf Meter breite "Standing Buddha".
Buddha von Wat Lokaya Sutha
Fast 29 Meter misst der liegende Buddha der Tempelanlage Wat Lokaya Sutha in Ayutthaya, nahe Bangkok. Im Inneren besteht er aus Ziegelsteinen, die Außenfläche ist mit Gips verputzt. Sowohl sein Alter als auch das Alter des Tempels sind unbekannt.
Buddha im Wat Si Chum
In einem 15 Meter hohen Tempel im nördlichen Sukothai steht die fast ebenso hohe und 11,30 Meter breite Buddha-Figur aus stuckverziertem Ziegelstein.
Götz Bolten, Stand vom 01.06.2009








