Literatur & Co.
Bücher
Rund ums Haar. Schöner, voller, mehr
Die "Hobbythek"-Autoren informieren rund ums Haar. Sie behandeln Aufbau, Struktur, Wuchs und erklären, warum Haare grau werden oder gar ausfallen und wie die schlimmsten Folgen von Tönen, Färben und Dauerwelle vermieden werden können. Es enthält außerdem zahlreiche Rezepte zum Selbermachen von Shampoos, Spülungen, Kuren, Haarwässer und was der Kopf sonst noch alles so braucht.
Was Haare verraten
Ein Buch über die psychologischen Komponenten des Haarwuchses. Lebens- und Verhaltenweise eines Menschen äußern sich häufig in Mangel- oder Degenerationserscheinungen der Haare. Der Leiter eines Instituts für Persönlichkeitsentfaltung und der Inhaber eines Pariser Frisiersalons geben Einblick in theoretische und praktische Aspekte des Haarwuchses.
Gesundes Haar - Gesunder Mensch. Die Haaranalyse als Gesundheitsvorsorge
Praktischer, kompakter Ratgeber, der Haare als Lackmuspapier für körperliches und seelisches Gleichgewicht einsetzt. Was verraten Haare über unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit? Stumpfe und matte Haare können ein Beleg für seelische Belastungen sein. Auch Anspannung und Nervosität kann sich störend auf die Beschaffenheit der Haare auswirken. Und dünnes oder sprödes Haar, Verfärbungen oder Spliss können physische und psychische Ursachen haben. Ob Störungen im Erscheinungsbild der Haare tatsächlich auf eine Erkrankung hinweisen, ob wir selbst etwas dagegen unternehmen können und wann ein Arzt aufgesucht werden muss – darüber gibt das Büchlein erschöpfend Auskunft.
Das Glück beginnt im Kopf
Jenny Latz leidet unter Alopecia areata, dem kreisrunden Haarausfall. Mit 19 Jahren fallen ihr plötzlich unwiederbringlich alle Haare aus. Ein Verlust, der sich unmittelbar auf das Empfinden des Selbstbewusstseins, ihrer Schönheit und Weiblichkeit auswirkt. In über 20 Jahren kämpft sich Jenny Latz zurück zu sich selbst und baut sich eine Identität auf, die das Leben mit Alopecia areata bejaht. Heute arbeitet Jenny Latz als Haircoach in Krefeld. Ihre Biographie hat zahlreichen Betroffenen geholfen, das Leben mit dem kreisrunden Haarausfall zu meistern und neu für sich zu entdecken.
Von der Kunst, Locken auf Glatzen zu drehen.Eine illustrierte Kulturgeschichte der menschlichen Haarpracht
Wussten Sie, dass die Jahrhunderte währende, ursprünglich barocke Mode tagaus, tagein eine Perücke zu tragen, auf den früh kahl gewordenen französischen Bourbonenherrscher Ludwig XIII. zurückgeht? Der König schämte sich nämlich, so gänzlich unbehaart vor seinen Hofstaat zu treten, wurde doch dichte Haarfülle seit Urzeiten gerade in Herrscherhäusern als Symbol der männlichen Potenz angesehen. So kompensierte der Vater des absolutistischen Sonnenkönigs Louis XIV. die kahle Stelle mit einer hüftlangen gelockten Perücke. Daraufhin kamen auch die kunstvoll gepuderten Lockentürme und Turmfrisuren der Hofdamen in Mode. In barocken Zeiten galten solche Haarungeheuer als ungemein elegant und die adligen Damen verwendeten mit ihren Kammerzofen täglich mehrere Stunden auf ihre Frisuren, in die alle möglichen Bänder, Perlen und Schmuckstücke eingearbeitet wurden. Mit viel Mühe recherchiert und mit heiterer Feder dargelegt, gelingt den beiden Autoren und Geschwistern Mayr ein wunderbarer, detailreicher Gang durch die Kulturgeschichte der Bärte und Haare, gespickt mit Anekdoten und spannenden Tatsachenberichten. Haarige Geschichten vom Feinsten!
Melanie Jost, Stand vom 29.12.2008




