Literatur & Co.
Bücher
Knochenlese
Ein Krimi mit wissenschaftlichem Background: Tempe Brennan ist forensische Anthropologin und Heldin dieses spannenden Thrillers. Als Brennan in einen Brunnenschacht hinabsteigt, ahnt sie schon, dass sie am Grund ein grausiger Fund erwartet. Hier wurden vor Jahrzehnten die Leichen der Bewohner eines kleinen Dorfes in Guatemala verscharrt: Frauen und Kinder, die ein Militärgericht kaltblütig hingerichtet hatte. Noch während die Opfer geborgen werden, bekommt Brennan zu spüren, dass die Machthaber in Guatemala, damals wie heute, ein schreckliches Geheimnis hüten. Doch nicht nur die Gerechtigkeit für die Toten steht auf dem Spiel. Auch Tempes Leben gerät in Gefahr...
Die Knochenfrau - Meine Arbeit in den Massengräbern für das UN-Kriegsverbrechertribunal
Mit 24 Jahren geht Clea Koff nach Ruanda, um in einem Team von Anthropologen die zahllosen Opfer eines Massenmordes auszugraben und zu identifizieren. Später zieht sie in ähnlicher Mission nach Bosnien, Kroatien und in den Kosovo. Ihren höllischen Job beschreibt Clea Koff unglaublich detailgenau: Wie sie fast fünfhundert Leichen aus einem einzigen Grab in Ruanda exhumiert, wie sie die Opfer aus dem Srebrenica-Massaker entdecken muss, wie sie die Leiche eines jungen Mannes ausgräbt, während dessen Großvater still zusieht. Beim Lesen wird einem auch die menschliche Seite ihrer Arbeit klar: Sie kämpft dafür, dass die Angehörigen trauern und dass die Täter angeklagt werden können.
Zeitschriften
Dr. med. Frühgeschichte
Bild der Wissenschaft
Heftnummer: 11
Krankheiten hinterlassen Spuren an Knochen, die vom schweren Leben unserer Vorfahren berichten. Mit vielen anschaulichen Abbildungen bestückt, portraitiert der Artikel den Göttinger Wissenschaftler Michael Schultz und sein liebstes Forschungsgebiet, die "Paläopathologie". Hier geht's zum Artikel: Heftarchiv
CD-ROMs
Knochen, Scherben, Grabbeigaben - Archäologie zum Mitmachen
Leider hat der Archäologe Professor Peter Jensen keine Zeit, um seine Ausgrabungen selbst durchzuführen. Deshalb braucht er dringend Hilfe. An zehn verschiedenen Ausgrabungsorten warten frühzeitliche Funde auf ihre Entdeckung. Eigentlich ist die Lernsoftware für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren gedacht, eignet sich aber auch für Hobby–Archäologen jeden Alters. Allerdings dauert es eine ganze Weile, bis man sich bis zu den Knochenfunden durchgewühlt hat, aber ein Archäologe darf ja auch im wirklichen Leben nicht ungeduldig sein.
Claudia Heidenfelder, Stand vom 09.05.2012




