Literatur & Co.
Bücher
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft
Die ukrainische Schriftstellerin ist nach dem Reaktorunglück drei Jahre lang durch die Katastrophengebiete in Weißrussland und der Ukraine gereist und hat Opfer und Angehörige nach ihren Erlebnissen befragt und sie zu eindringlichen Monologen verdichtet. Hochdekorierte Wissenschaftler, im Sterben liegende Liquidatoren, Evakuierte und Witwen kommen zu Wort und rekonstruieren emotional, wie das Reaktorunglück das Leben der Menschen verändert hat.
Tschernobyl – Nahaufnahme
Das Buch könnte auch den Titel tragen: Nicht vergessen! Dieser eindringliche Bildband erinnert an die größte Atomkatastrophe in der Geschichte der Kernenergie und an die Menschen, die unmittelbar mit den Strahlen in Berührung kamen.
Tschernobyl Baby: Wie wir lernten, das Atom zu lieben
Merle Hilbk reiste mehrere Monate durch die Ukraine und Weißrussland. Sie hat mit Menschen gesprochen, die bis heute an der Katastrophe von Tschernobyl leiden. Darunter waren auch Soldaten, die während des Unglücks zur Beseitigung des radioaktiven Materials eingesetzt wurden. Bei ihren Gesprächen hat sie festgestellt, dass die Menschen nicht nur unter den Strahlenschäden, sondern auch unter einer großen sozialen und psychischen Not leiden.
DVDs
100 Jahre Katastrophen
In mehreren Kapiteln fasst der Dokumentarfilmer die größten Katastrophen des letzten Jahrhunderts zusammen. Ein Kapitel berichtet vom Super-GAU in Tschernobyl – vom Unfallhergang bis zu den gesundheitlichen Folgen.
Die Wolke
Der Spielfilm nach der gleichnamigen Romanvorlage stellt eindrucksvoll nach, was passieren würde, wenn sich ein Super-GAU wie in Tschernobyl in Deutschland ereignete. Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Bester Jugendfilm".
Christiane Gorse, Stand vom 16.03.2011





