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Wetterextreme

Bei den Wetterphänomenen gibt es die unterschiedlichsten Rekorde: die höchste und die tiefste Temperatur, die größte Temperaturschwankung und den meisten Niederschlag. Wir haben hier einmal eine kleine Auswahl dieser Wetterextreme zuammengestellt.

Eine mit Steinen bedeckte Wüstenlandschaft mit Sanddünen im Hintergrund. (Rechte: mauritius images)

Hitzerekord in der libyschen Wüste

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Temperatur

Die höchste Temperatur wurde am 13. September 1922 in El Assisija in der libyschen Wüste gemessen: 57,3 Grad Celsius. In Deutschland waren es immerhin schon einmal 40,2 Grad Celsius, am 13. August des Rekordsommers 2003 - und das gleich an mehreren Orten in Süddeutschland. Die niedrigste Temperatur, die bisher auf der Erde gemessen wurde, herrschte in der Antarktis: Minus 89,2 Grad Celsius waren es am 21. Juli 1983 bei der Forschungsstation Wostok. Zum Vergleich: Die niedrigste Temperatur in Deutschland war minus 37,8 Grad - gemessen am 12. Februar 1929 in Wolznach/Kreis Pfaffenhofen in Oberbayern.

Den größten Temperaturunterschied innerhalb eines Jahres mussten übrigens die Bewohner von Werchojansk in Sibirien wegstecken: Vom Tiefpunkt (minus 70 Grad Celsius) bewegte sich die Quecksilbersäule im Sommer bis auf 36,7 Grad Celsius nach oben: 106,7 Grad Unterschied!

Üppige, tropische Vegetation im "Foret de Bebour" auf der Insel Réunion. (Rechte: dpa)

Üppige Vegetation auf Réunion dank üppigem Regen

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Niederschlag

Die größte Regenmenge, die je an einem Tag auf der Erde verzeichnet wurde, prasselte am 15. März 1952 in Cialos auf der Insel Réunion vom Himmel: 1870 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden. Als im Osterzgebirge im August 2002 die deutsche Rekordmenge von 312 Litern pro Quadratmeter gemessen wurde, führte die Wetterlage zu dem verheerenden Hochwasser an der Elbe und an ihren Nebenflüssen.

Im Jahresdurchschnitt fallen in Deutschland etwa 750 Liter Regen pro Quadratmeter. Am nassesten Ort der Welt, im indischen Cherrapunji, sind es über 26.000 Liter. Mit durchschnittlich 325 Tagen verbucht Bahia Felix in Chile die meisten Regentage - in Deutschland sind es im Durchschnitt unter 180 im Jahr.

Blick auf den Mount Washington, der in der Ferne thront. (Rechte: mauritius images)

Auf dem Mount Washington erreichte eine Böe 416 Stundenkilometer

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Windgeschwindigkeit

Die höchste jemals gemessene Windgeschwindigkeit lässt jeden Rennwagen schlapp aussehen: Am 12. April 1934 raste ein Sturm mit 372 Stundenkilometern über den Mount Washington im US-Bundesstaat New Hampshire weg, eine Böe erreichte dort sogar 416 Stundenkilometer. Immerhin mit 335 Stundenkilometern fegte eine Windböe am 12. Juni 1985 über den höchsten deutschen Gipfel: die Zugspitze.

Andreas Kohler, Stand vom 24.09.2009

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Collage aus Bildmotiven zum Thema Klima (Rechte: dpa)

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