• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Rettungshubschrauber

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Luftfahrt
  • Hubschrauber
  • Rettungshubschrauber

Rettungshubschrauber

Mit ohrenbetäubendem Lärm und viel Wind hebt der Rettungshubschrauber von seiner Basis am Krankenhaus ab. Was genau am Unfallort passiert ist, weiß das Team noch nicht. Die Leitstelle hat nur durchgefunkt, wo sie hin müssen und dass es zwei Patienten gibt. Innerhalb von einer Minute ist "Christoph" in der Luft. Jetzt bringt er seine Besatzung schnell und sicher an die Unfallstelle. Oft zählt dabei jede Sekunde.

Gelber Rettungshubschrauber kurz nach dem Start. Er hebt über einem Flugplatz ab. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen. (Rechte: WDR/GASPA)

In 60 Sekunden in der Luft

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Hubschrauber
Video
Henrich Focke
Vater des Hubschraubers
Wissensfrage
In der Luft stehen
Rettungshubschrauber
Alleskönner
Literatur & Co

Schnelle Hilfe aus der Luft

Seine durchschnittliche Flugzeit beträgt nach dem Start gerade mal zehn Minuten. Deshalb ist "Christoph" fast immer schneller als ein Krankenwagen. In Notfällen kann seine Zeitersparnis über Leben und Tod entscheiden. Zur Landung reicht dem Rettungshubschrauber oft eine kleine Wiese.

An den Piloten werden bei Start und Landung besondere Anforderungen gestellt: Er muss die Maschine im unbekannten Gebiet sicher auf die Erde bringen und überall lauern für ihn und das Team Gefahren wie Hochspannungsleitungen oder Verkehrsschilder, die er auch im Stress nicht übersehen darf. Außer dem Piloten gehören ein Arzt, ein Rettungssanitäter und bei größeren Hubschraubertypen noch ein in Erster Hilfe geschulter Bordwart zur Besatzung. Die medizinische Standardausrüstung ist im Helikopter im Prinzip genauso wie in einem Notarztwagen am Boden.

Je nach Gebiet sind die Rettungshubschrauber aber zum Teil etwas unterschiedlich ausgerüstet: Für das unwegsame Gelände rund um München gehört zum Beispiel eine spezielle Seilwinde und im Küstenbereich bei Hamburg eine Rettungsinsel dazu.

Durch das gelenklose Rotorsystem und glasfaserverstärkte Rotorblätter verläuft der Flug im Rettungshubschrauber für den Patienten ruhig und erschütterungsfrei. "Christoph" kann maximal zwei Verletzte gleichzeitig transportieren. Stationiert ist jeder Rettungshubschrauber an einem bestimmten Krankenhaus. Um im Notfall aber die schnellste und bestmögliche Hilfe zu garantieren, werden die Patienten immer in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. In Deutschland gibt es heute an vielen Krankenhäusern Helikopterbasen.

Gelber Rettungshubschrauber kurz vor dem Start. Der Pilot steigt gerade noch in die Maschine, während der Arzt schon die Klappe an der Seite zuzieht. (Rechte: WDR/version)

Notfallärzte im Rettungshubschrauber

Vergrößern

Jede Hubschrauberstation bedient einen Radius von rund 50 Kilometern. In der Bundesrepublik wurde im November 1970 die erste Basis in München Harlaching eingeweiht. "Christoph 1" startete damals zu seinem ersten Flug. Die Rettungshubschrauber heißen alle nach dem heiligen Christophorus, dem Nothelfer und Schutzpatron der Schiffer, Flößer - und in der heutigen Zeit der Autofahrer.

Im Schnitt wird jeder Rettungshubschrauber drei Mal am Tag gerufen. Aber nicht nur die Unfallrettung, sondern auch der Transport von Blutkonserven oder Organen für Transplantationen sowie Suchflüge nach vermissten Personen im Gebirge oder auf Gewässern gehören zu seinen Aufgaben.

"Christoph 1" fliegt täglich von morgens bis abends. Er ist aber von Witterungs- und Sichtbedingungen abhängig. Das heißt bei Nebel oder in der Nacht fliegt er nicht, auch um die Sicherheit des Ärzteteams zu garantieren. Das Risiko für Landungen in unbekanntem Gelände ist dann einfach zu hoch.

Annika Zeitler, Stand vom 01.06.2009

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven des Themas Luftfahrt (Rechte: WDR)

Luftfahrt


  • Fliegen
  • Drachenfliegen
  • Zeppeline
  • Ballons
  • Flughäfen

Wissen interaktiv

Collage zur Zeitreise Fliegen (Rechte: WDR/AKG/dpa)

Luftfahrt

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/luftfahrt/hubschrauber/rettungshubschrauber.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.