Literatur & Co.
Bücher
See in Not. Die größte Nahrungsquelle des Planeten: eine Bestandsaufnahme
Reich bebilderte Bestandsaufnahme der weltweiten Fischerei. Der Autor beschreibt die vielen Facetten der modernen Fischerei, die Methoden und die Probleme, die entstanden sind. Dabei reicht die Palette vom Kabeljau über die Erforschung des Krills im Polarmeer bis hin zur Wiederbelebung tropischer Korallenriffe.
Der lebendige Ozean. Nachrichten aus der Wasserwelt
Der Originaltitel "The Empty Ocean - Plundering the world's marine life" trifft viel eher den Inhalt dieses Buches. Der Autor beschreibt einzelne Tierarten und welchen Raubbau der Mensch damit treibt. Neben Fischen sind Schildkröten, Seevögel, Robben und Wale die Hauptdarsteller. Der Autor beschreibt detailliert, welche Gründe und Methoden zum Rückgang der jeweiligen Art führten. Eine erschreckende Offenlegung menschlicher Habgier.
Fisch kaputt
Auch wenn der Titel der deutschen Ausgabe reißerisch klingt (Original: "The end of the line"), verbirgt sich dahinter eine spannende Recherchereise zu den Ursachen der Fischereikrise. Der Autor setzt an den weltweiten Schauplätzen Stück für Stück das komplizierte Puzzle zusammen, das zum Rückgang der Fischbestände führt. Aber er zeigt auch Wege auf, die eine Besserung der Situation bewirken könnten und stellt hoffnungsvolle Ansätze vor. Hilfreich auch der Serviceteil am Ende des Buches. Hier findet man nicht nur Literaturangaben, sondern auch Glossar, Ratgeber zu Fischen, die ohne Gewissensbisse "genießbar" sind, und Internetquellen für weitere eigene Recherchen. Eine Schatzkiste, die man in diesem Buch gar nicht vermuten würde.
DVDs
Unser blauer Planet - Die Naturgeschichte der Meere
Diese erfolgreiche BBC-Serie über den Reichtum der Meere wurde auch schon im deutschen Fernsehen gezeigt. Was aber so gut wie nie im Fernsehen zu sehen ist, ist die 45-minütige Dokumentation "Die Jagd nach dem Fisch", welche der DVD-Edition als Bonus-Material beigefügt ist. Darin werden viele Aspekte der Fischereikrise aufgezeigt.
Vladimir Rydl, Stand vom 15.01.2010





