Literatur & Co.
Bücher
Zeit und Fest. Eine Kulturgeschichte des Kalenders
Jörg Rüpke hat eine Kulturgeschichte des Kalenders von der Antike bis zur Gegenwart geschrieben. Die ersten Kalender wurden entwickelt um genaue Absprachen bezüglich religiöser Feiertage zu treffen. Insofern sind Kalender und Feste nicht voneinander zu trennen, um den Verlauf des Jahres zu einzuteilen.
Zeitrechnung. Von den Sumerern bis zur Swatch
Thomas Vogtherr zeigt in seinem historischen Überblick, welche Formen der Zeitrechnung im Lauf der Geschichte prägend waren, welche Bedeutung den großen Kalenderreformen zukam und warum vor allem Revolutionen dazu neigten, mit den Machthabern auch glich die herrschende Zeitrechnung vom Thron zu stoßen. Der Bogen spannt sich dabei von den frühen Hochkulturen bis zu den jüngsten Versuchen eine neue Zeitrechnung zu etablieren.
Der Kalender. Aspekte einer Geschichte
Der bewegten Geschichte des Kalenders wurde im Jahr 2000 an der Universität Bochum eine Ringvorlesung gewidmet. Dieses Buch fasst die einzelnen Vorträge in einem Sammelband zusammen. Die Themen sind vielseitig und beginnen mit Augustinus Reflexionen zum Problem der Zeit, befassen sich mit Astronomie und Kalender , der Berechnung des Geburtsjahres Christi und enden mit den Anfängen des Heiligenkalenders. Für wissenschaftlich interessierte Leser ein hervorragendes Buch.
Die 13 Monate: Gedichte
Erich Kästner hat das Jahr sogar in 13 Monate eingeteilt. Jedem Monat werden ganz bestimmte Eigenschaften angedichtet. Zum Beispiel ist der Mai der Mozart des Kalenders. Und was es mit dem 13. Monat auf sich hat, lohnt sich in jedem Fall selbst nachzulesen.
Sabine Kaufmann, Beatrix von Kalben, Stand vom 12.01.2012





