Literatur & Co.
Bücher
Die Vermessung der Welt
Längst hat sich der Roman zum Bestseller gemausert - zu Recht. Mit Augenzwinkern, Esprit und kenntnisreichem Hintergrund beschreibt Kehlmann zwei hochberühmte Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts. Der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß sowie der Naturkundler und "Globetrotter" Alexander von Humboldt haben ihr Leben dem Ziel verschrieben, die Grenzen der Erde und des Universums auszuloten. Begeistert bricht der Leser mit den so eigenwilligen wie genialen Forschern zu einer bahnbrechenden Erkundung von Erde und All, zur Vermessung der Welt auf.
Daumensprung und Jakobsstab
Mit dem Daumensprung Entfernungen "über den Daumen peilen" und mit dem Jakobsstab die Höhe von Hügeln und Erhebungen einschätzen - das lernt der verblüffte Leser mit dem preiswerten Outdoor-Büchlein. Längst vergessene Faust- und Bauernregeln werden hier vermittelt, nebst nützlichem Basiswissen, wie man ausgestattet mit Kompass und einigen kleinen Hilfsmitteln auf unserem Planeten die Orientierung (wieder)findet. Ein spannender Begleiter in der freien Natur.
Atlas der Entdeckungsreisen
Entdecker, Forscher, Abenteurer - von Columbus bis Marco Polo, Hernan Cortes und Fridtjof Nansen. Ein wunderschöner, bibliophiler, informativer, durchgehend vierfarbiger Bildband, der durch die Entdeckungsgeschichte der vergangenen Jahrhunderte führt und die Reisewege der großen Forscher im wahrsten Sinne des Wortes nachvollziehbar werden lässt.
Eine Karte verändert die Welt. William Smith und die Geburt der modernen Geologie
William Smith, ein Ingenieur aus kleinen Verhältnissen, zeichnete vor knapp 200 Jahren die erste geologische Karte (von England). Doch er landete aus Geldnot im Gefängnis und bekam erst spät die verdiente wissenschaftliche Anerkennung. Das lebendig geschriebene Buch gibt einen Einblick in seine Zeit.
Längengrad. Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste
Dava Sobel, Wissenschaftsjournalistin, unter anderem bei der New York Times, schrieb ein Sachbuch, das in den USA zum Bestseller wurde. Ihr Interesse galt dem schottischen Uhrmacher John Harrison, der es fertigbrachte, eines der schwierigsten wissenschaftlichen Probleme seiner Zeit, des 18. Jahrhunderts, zu lösen: die Positionsbestimmung von Schiffen auf offener See. Vierzig Jahre lang verfolgte er die Idee eines perfekten Chronometers. Er arbeitete wie besessen, bis ihm schließlich die Konstruktion des Gerätes gelang, das den Seefahrern die lebenswichtige Längengradbestimmung erlaubte.
Gregor Delvaux de Fenffe, Stand vom 24.11.2009




