• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Laser-Operation

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Sinne
  • Sehen
  • Laser-Operation

Lasik-Verfahren - Per Lasereingriff zum Adlerauge

So mancher ist die Brille auf der Nase leid. Die gängige Alternative heißt Kontaktlinsen. Doch nicht jeder verträgt sie. Dauerhafte Befreiung von Sehhilfen jeglicher Art verspricht eine Operation. In Deutschland lassen sich jedes Jahr rund 30.000 Kurzsichtige ihre Fehlsichtigkeit durch Laserstrahlen korrigieren. Es gibt verschiedene Laserbehandlungen. Die neuere Form ist das Lasik-Verfahren, wobei Lasik für Laser-in-situ-Keratomileusis steht.

Hand, die eine Brille auf einen braunen Holztisch legt. (Rechte: RBB)

Nie wieder Brille!

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Sehen
Augenkrankheiten
Laser-OP
Augentest
Wissensfrage
Augenfarbe
Farbe sehen
Literatur & Co

Methode

Mit Hilfe eines speziellen Messverfahrens, der so genannten Aberometrie, ist es heute möglich, die optischen Fehler des Auges zu messen. Dabei werden alle Unebenheiten der Hornhaut genau erfasst. Allgemein gilt: Je glatter deren Oberfläche, um so besser ist das Sehvermögen. Unebene Stellen können mit dem Laser geglättet werden. Um die Brechkraft der Hornhaut zu ändern und damit die Fehlsichtigkeit zu korrigieren, wird bei der Lasik das Innere der Hornhaut geschliffen und nicht deren Oberfläche. Zunächst wird das Auge durch ein eingetropftes Medikament betäubt. Mit einem computergesteuerten Hobel wird ein dünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt. Dann kann die innere Hornhaut mit dem Laser geschliffen werden. Danach wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt und angedrückt. Sie braucht nicht angenäht zu werden, da sie sich von selbst am Gewebe festsaugt. Die ganze Operation dauert nur fünf bis zehn Minuten. Der Vorteil ist, dass die unverletzte Hornhaut die Operationswunde wieder abdeckt. Dadurch sind die Operationsschmerzen nach einer Lasik meist nach einigen Stunden schon vorüber. In der Regel ist keine besondere Schmerzbehandlung nötig.

Eignung

Das Lasik-Verfahren ist bei Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien geeignet. Alles was darüber geht wird schwierig, da man zuviel von der Hornhaut abtragen müsste. Je geringer die Kurzsichtigkeit, um so sicherer ist das Verfahren.

Eine Tafel für den Sehtest: auf ihr sind unterschiedlich große Buchstaben. (Rechte: SWR)

Die Erfolgsquote der Methode ist recht hoch

Vergrößern

Erfolge und Risiken

Die Erfolgsquote ist hoch. Die meisten Patienten erreichen durch den Eingriff wieder eine Sehfähigkeit von über 100 Prozent, ein so genanntes Adlerauge. Trotzdem besteht auch nach der Operation keine Garantie auf ein Leben ganz ohne Brille. Die Sehschärfe kann sich im Laufe der Jahre trotzdem wieder verschlechtern. Zum Beispiel durch neue Erkrankungen des Auges oder dadurch, dass sich der Augapfel weiter verlängert oder verkürzt.

Je ausgeprägter der Sehfehler ist, um so eher kann es auch zu Komplikationen kommen. Allerdings ist das Risiko ernsthafter Komplikationen sehr gering. Es liegt bei 0,5 bis 1,0 Prozent. Wie bei jeder Operation besteht die Gefahr von Infektionen. Sehr selten kommt es vor, dass zu viel von der Hornhaut weghobelt wir oder der Schnitt selbst falsch geführt wird. Es darf dann nicht gelasert werden, der falsche Schnitt muss erst wieder verheilen.

Andrea Wengel, Stand vom 11.09.2008

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven des Themas Sinne (Rechte: WDR)

Sinne


  • Hören
  • Schmecken
  • Fühlen
  • Riechen
  • Sinnestäuschung

Wissen interaktiv

Bildcollage zum Thema Optische Täuschung (Rechte: WDR/SWR)

Optische Täuschung

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/sinne/sehen/laser.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.