• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Ulf Merbold

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Weltall
  • Raumstationen
  • Ulf Merbold

Ulf Merbold

Das Astronautenleben von Ulf Merbold ist geprägt von den Merkwürdigkeiten des Ost-West-Konflikts. Geboren im Thüringischen Greiz floh er kurz vor dem Mauerbau nach Westberlin. Bis 1976 studierte und promovierte er im Fach Physik in Stuttgart. Als einer unter 700 Bewerbern erhielt er nach unzähligen Tests im Juli 1978 die Nachricht, dass er als Wissenschaftsastronaut bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA angenommen worden war.

Porträtaufnahme von Ulf Merbold in einem russischen Kosmonautenanzug. (Rechte: dpa)

Ulf Merbold

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Raumstationen
Video
Space Shuttle
Ulf Merbold
Ein Deutscher im All
Thomas Reiter
Deutscher Astronaut
Geschichte(n)
Literatur & Co
Link-Tipps

Erster Nichtamerikaner

Es sollte aber noch fünf Jahre dauern, bis Merbold in der Reagan-Ära am 28. November 1983 als zweiter Deutscher, als erster Westdeutscher und als erster Nichtamerikaner mit dem Space Shuttle ins All flog. Als "Payload-Spezialist" hatte er über 70 verschiedene Experimente in dem hauptsächlich von Deutschland gebauten "Spacelab" zu koordinieren. Damit half er auch, den speziell ausgebildeten Forschungsastronauten neben dem etablierten Piloten in der Raumfahrt durchzusetzen. Von 1985 bis 1988 arbeitete Merbold am Europäischen Weltraumforschungs- und -technologiezentrum der ESA (ESTEC) in Noordwijk/Niederlande an der Planung des Raumlabors "Columbus", dem europäischen Beitrag zur Internationalen Raumstation (ISS).

Ulf Merbold (Mitte vorn) am 22.01.1992 in Cape Canaveral/Florida mit sechs weiteren Astronauten vor seinem zweiten Start mit dem Space Shuttle 'Discovery'. (Rechte: dpa)

Ulf Merbold vor seinem zweiten Shuttleflug

Vergrößern

Ausbildung zum Kosmonauten

Nach einem zweiten Shuttleflug (STS-42) im Jahr 1992 setzte sich Merbold wiederholt dafür ein, das russische Raumfahrtpotential nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht verloren gehen zu lassen. In Russland absolvierte er 1993/94 die Ausbildung zum Kosmonauten. Zusammen mit Aleksandr Viktorenko und Elena Kondakova flog er mit der Sojuz TM-20 zur russischen Raumstation Mir. 31 Tage hielt er sich an Bord der Station auf. Die Mission litt unter technischen Pannen auf der alternden Mir-Station.
Nach dem Absturz des Space Shuttles "Columbia" im Februar 2003 sprach sich Merbold nachdrücklich für den Weiterbau der Internationalen Raumstation aus, um diese vollständig der Forschung zugänglich zu machen. Seit 2004 ist Merbold im Ruhestand.

Michael Hänel, Stand vom 10.02.2011

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven zum Thema Mond (Rechte: dpa)

Weltall


  • Erdatmosphäre
  • Entstehung des Lebens
  • Kometen
  • Astronomie
  • Asteroiden

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/weltall/raumstationen/ulf_merbold.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.