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Neil Armstrong

Neil Armstrong wurde am 5. August 1930 bei Wapakoneta/Ohio geboren. Schon in jungen Jahren faszinierte ihn das Fliegen. Bereits als 14-Jähriger verdiente er sich Geld, um Flugunterricht nehmen zu können. An seinem 16. Geburtstag erhielt er seine Pilotenlizenz. Seit jeher wollte er Flugingenieur werden und trat daher nach Abschluss derHigh School als Marinekadett in die Purdue Universität in Lafayette/Indiana ein. Er wurde zum Militärdienst einberufen und flog Kampfeinsätze im Koreakrieg. Nach dem Krieg beendete er das Studium und wurde Testpilot für die Raumfahrtbehörde, aus der später die NASA hervorging.

Porträt von Neil Armstrong kurz vor dem Flug ins All. (Rechte: dpa)

Ein kleiner Schritt für ihn...

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Der erste Mensch auf dem Mond

Neil Armstrong hat als erster Mensch den Mond betreten. Als Kommandant von "Apollo 11" leitete er diese historische Landung. Bis es soweit war sollten allerdings einige Jahre vergehen: 1962 wurde Armstrong unter 300 Bewerben für das Astronautenprogramm der USA ausgewählt. "Armstrong fliegt ein Flugzeug, als ob es sein Anzug wäre", bemerkte einmal ein Kollege. Mit dem Raketenflugzeug X-15 stieß Armstrong als Testpilot bis in 63 Kilometer Höhe vor. Bei den frühen Missionen musste Armstrong zunächst Ersatzpilot am Boden bleiben, erst 1966 durfte er mit der "Gemini 8"-Mission zum ersten Mal mit ins Weltall. Als einer der Chefpiloten führte er dabei ein schwieriges Andockmanöver durch und brachte das außer Kontrolle geratene Raumschiff wieder zurück in die Umlaufbahn. Es heißt, dass ihm seine Reaktionsfähigkeit mehrfach das Leben rettete. Auch bei der Landung auf dem Mond waren seine Flugkünste gefragt, da er die Landung auf Grund von technischen Problemen von Hand durchführen musste. Neil Armstrong verbrachte nach Angaben der NASA insgesamt 8 Tage und 14 Stunden im All. Mehr als 21 Stunden war er auf dem Mond, davon 2 Stunden und 48 Minuten außerhalb des Raumfahrzeugs.

Großaufnahme eines Fußabdruckes, den Edwin Aldrin auf dem Mond hinterließ. (Rechte: dpa)

Der erste Schritt...

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Zitat: "Ein kleiner Schritt..."

"Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit." ("That's one small step for (a) man, one giant leap for mankind.") Diesen historischen Satz sprach Neil Armstrong, als er am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat. Worte, die Geschichte machten. Sie erreichten Millionen Menschen in der ganzen Welt, die gebannt jedes Bild und jeden Ton verfolgten, den die Fernseher 1969 live vom Mond in die Wohnzimmer der Zuschauer übertrugen.

Die einen sagen, Armstrong habe sich den Satz auf dem mehrstündigen Flug ausgedacht, andere vermuten, dass es gar nicht Armstrongs Idee war, diese ersten Sätze auf dem Mond auszusprechen. Vielmehr soll der Schriftsteller Norman Mailer diese Worte für Armstrong ersonnen haben. Da die Mondlandung in Zeiten des Kalten Krieges erfolgte, ist es durchaus vorstellbar, dass im Vorfeld eifrig daran gearbeitet wurde, diesen Sieg beim Wettlauf zum Mond auch sprachlich angemessen zu würdigen.

Versprecher mit Folgen

Nun passierte Neil Armstrong in der Aufregung der ersten Mondlandung aber ein kleiner Versprecher. Er sagte "one small step for man". So wurde aus dem angedachten "Schritt für einen Menschen", ein kleiner Schritt für "den Menschen". Mit diesem Versprecher hatte Armstrong nicht nur die Pointe des Wortspiels ruiniert: Journalisten stürzten sich auf diesen Patzer, der für den Erfolg der Mondlandung nicht allein Armstrong verantwortlich machte, sondern eben "den Menschen". Die NASA wollte davon zunächst nichts wissen. Erst Jahre später gab die amerikanische Weltraumbehörde zu, dass sie Armstrongs Worte korrigiert habe.

Mondflieger und Manager

Nach seinem Mondflug übernahm Armstrong verschiedene Aufgaben, zunächst beim Büro für Aeronautik der NASA, später eine Professur für Raumfahrt-Ingenieurwesen an der Universität von Cincinnati. Schließlich landete der berühmte Astronaut in der Industrie. Er gründete eigene Firmen und brachte es angeblich zum mehrfachen Millionär.

Neil Armstrong war noch lange Zeit nach der Mondlandung als Raumfahrt-Experte gefragt: Er war Mitglied in vielen verschiedenen Kommissionen, unter anderem gehörte er auch zu der Kommission, die das Challenger-Unglück untersuchte.

Ina Daniel, Stand vom 01.06.2009

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