Literatur & Co.
Bücher
Kosmologie für Fußgänger: Eine Reise durch das Universum
Wie in all seinen Büchern, erklärt Harald Lesch auch hier in verständlicher Form einem breiten Lesepublikum spannende Fragen der Astronomie und der Kosmologie. Er behandelt unseren Heimatplaneten Erde, den Erdmond, dann die Sonne und unser Sonnensystem; er erklärt, was ein Stern ist, wie man sich schwarze Löcher vorstellen muß und wie sie entstehen. Außerdem liefert er Einblick in die Arbeit der Astronomen und Astrophysiker. Er zeigt, wie man Entfernungen im Kosmos bestimmt, wie man aus dem Licht von Sternen auf ihre Größe, ihre Zusammensetzung oder ihre Bewegungsrichtung und Entfernung schließen kann.
Big Bang, zweiter Akt. Auf den Spuren des Lebens im All
Dieses Buch des Autoren-Duos Lesch und Müller beschäftigt sich mit der Entwicklung unseres Universums von der Zeit des Urknall an. Es behandelt die Entstehung von Kräften, Elementarteilchen und Atomen bis hin zur Bildung von Sternen, Galaxien und Galaxienclustern.
Das Kosmos-Buch der Astronomie
Govert Schilling erzählt zunächst kurz die Geschichte der Astronomie, dann führt er seine Leser über den Sternhimmel, und erklärt schließlich ausführlich Himmelsobjekte wie Planeten, Sterne und Kometen sowie den Aufbau des Alls. Das Buch ist sehr ansprechend geschrieben und reich bebildert.
"Was ist was?", Band 102: Unser Kosmos. An den Grenzen von Raum und Zeit
Für größere Kinder und Jugendliche gibt es diesen Band aus der Reihe "Was ist Was?". Es ist eine reich bebilderte, knappe, verständliche Einführung in die Phänomene des Weltalls.
Was ich glaube
Der Titel ist Programm: dieses Buch baut auf Küngs Gesamtwerk auf und ist eine persönliche Bestandsaufnahme seines Lebens – von "Lebensvertrauen" über "Lebensfreude" und "Lebensleid" bis zur "Lebensvision" mit Fragen, die jeden Menschen beschäftigen: "Was kann ich glauben, worauf kann ich vertrauen, was erhoffen, wie soll ich leben?"
Die kürzeste Geschichte allen Lebens. Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen
Lesch und Zaun reiten auf dem Zeitstrahl durch die Geschichte des Universums: vom Urknall über die Entstehung der Galaxien, vom Einzeller bis zum modernen Menschen. Daraus entwickelt sich eine Kurz-Reportage über das 13,7 Milliarden Jahre alte Universum und die Welt in der wir leben – immer die Frage im Hinterkopf – wie ist das alles entstanden und vor allem: was wissen wir wirklich darüber?
Mit Darwin leben - Evolution, Intelligent Design und die Zukunft des Glaubens
150 Jahre nach dem Darwin seine Evolutionstheorie veröffentlicht hat, gibt es noch immer religiös motivierten Streit um sein Werk. Für Hardcore-Kreationisten ist klar: Darwins Werk ist Teufels Werk. Die "wissenschaftliche" Theorie hinter dem Kreationismus heißt »Intelligent-Design«. Dahinter steckt der Glaube, dass alles Leben das Werk eines "Intelligenten Designers" nach einem ganz bestimmten Plan ist und nicht entstanden sein kann durch die Evolution. Wissenschafts-Philosoph Philip Kitcher bringt es so auf den Punkt: "Intelligent Design", so sagt er, "ist keine Pseudo- sondern eine Tote Wissenschaft, die längst geklärte Fragen erneut aufwirft."
Hörbücher
Sind wir allein im Universum?
Zwei CDs von Professor Harald Lesch, der auch zahlreiche Bücher zu astronomischen Themen verfasst hat. Mit diesen "Hörbüchern" kann man sich ebenfalls in die Geheimnisse der Kosmologie einführen lassen. Lesch behandelt unter anderem Fragen wie "Woher kommen die Bausteine des Lebens?", "Sind interstellare Reisen möglich?" oder "Sind die Naturgesetze im Universum überall gleich?".
DVDs
Illuminati
Hollywood hat den Unterhaltungswert des Konflikts zwischen Religion und Wissenschaft erkannt und sich schon in mehreren Filmen damit beschäftigt. Neuestes Werk: die »Illuminati«. Die »Illuminati« waren einst eine Geheimgesellschaft, der jegliches Obrigkeitsdenken fremd war. Dadurch gab es Ärger mit derselben, sowohl der Weltlichen als auch der Kirchlichen. Regisseur Ron Howard hat aus Dan Browns gleichnamiger Romanvorlage einen Thriller mit Unterhaltungswert gezimmert. Es geht um den gigantischen Teilchenbeschleuniger LHC, mit dessen Hilfe zwei Wissenschaftler, anders als bislang in der Realität, den Durchbruch bei der Frage nach dem "Ursprung von allem" schaffen. Inhaltlich sollte man das Ganze mit Vorsicht genießen, inszeniert ist es aber großartig.
Siegfried Klaschka, Stand vom 08.09.2008





