• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Bären

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Wildtiere
  • Bären

Bären

Bären bewohnen die unterschiedlichsten Lebensräume, angefangen vom Treibeis der Arktis über die Wälder der gemäßigten Breiten bis zum tropischen Regenwald. Die großen Landraubtiere sind allerdings überwiegend auf der nördlichen Erdhalbkugel zu Hause. In Australien haben vermutlich niemals Bären gelebt, im Süden Afrikas konnten nur fossile Exemplare nachgewiesen werden.

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de

Eisbären im Zoo (3'22'')
Zur Video-Großansicht

Mehr zum Artikel

Bären
Videos
Amerikanischer Schwarzbär
Höhlenbär
Wissensfrage
Braunbären
Bildergalerie
Die acht Großbären
Literatur & Co
Link-Tipps

Vom Braunbär bis zum Kragenbär

Die Familie der sogenannten Großbären gliedert sich in acht Arten: Zu den größten Exemplaren gehören die Braunbären, die in den Wäldern Nordamerikas, Asiens und - nur noch in kleinen Beständen - Europas leben. Je nach Region tragen Braunbären nicht nur unterschiedliche Fellfarben, sondern auch Namen: In Amerika werden sie Grizzly-, im Osten Russlands Kamtschatka- und in Alaska Kodiakbär genannt.

Der in der Eiswüste des hohen Nordens beheimatete, schwergewichtige Eisbär ist die zweitgrößte Bärenart. Eisbären kommen ausschließlich in der Arktis vor, wo sie sich in der Region rund um den Nordpol aufhalten.

Die Amerikanischen Schwarzbären (auch Baribal genannt), die ähnlich wie die Braunbären in ihrer Färbung stark variieren können, leben in den USA und Kanada. Sie gelten als besonders intelligent und neugierig.

Die Asiatischen Schwarzbären, auch Kragenbären genannt, verdanken ihren Namen der langen Behaarung auf Schultern, Hals und Nacken sowie einem weißen V oder Y auf der Brust. Sie sind in den Laub- und Mischwäldern der Gebirgsregionen Zentral- und Ostasiens zu Hause.

Vorderansicht eines Malaienbären mit dunklem Fell und langen Krallen (Rechte: Mauritius)

Charakteristisch für Malaienbären sind ihre langen Krallen

Vergrößern

Lippenbären und Malaienbären

Lippenbären, ursprünglich in den Regenwäldern Indiens weit verbreitet, findet man heute nur noch vereinzelt in Ostindien und auf Sri Lanka. Mit ihrer nach vorne gezogenen Schnauze, ihren ausgeprägten Lippen und der langen Zunge können sie hervorragend Insekten fangen.

Zur kleinsten Großbärenart gehören die Malaienbären, von denen nur noch wenige tausend Exemplare in den tropischen Regenwäldern Südostasiens leben. Die nachtaktiven Tiere verbringen einen großen Teil ihres Lebens auf Bäumen.

Die bedrohten Brillenbären besiedeln die Gebirgswälder der nördlichen Anden in Südamerika. Ihr Name bezieht sich auf die hellen Augenringe, die an eine Brille erinnern. Brillenbären sind die einzige Bärenart, die in Südamerika lebt. Im Gegensatz zu vielen anderen Bären hält der Brillenbär keine Winterruhe.

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de

Verbreitungsgebiete von Bären (2'44'')
Zur Video-Großansicht

Der ebenfalls selten gewordene Große Panda bewohnt eine auf wenige tausend Quadratkilometer beschränkte Region in China. Er ernährt sich hauptächlich von Bambus und anderen Pflanzen, frisst aber auch Insekten und kleine Wirbeltiere. Aufgrund seiner geringen Verbreitung und der kleiner werdenden Population versuchen viele Zoos, Pandas zu züchten. Dies stellt sich jedoch als sehr schwierig heraus, da Große Pandas in Gefangenschaft offenbar keine große Lust auf Fortpflanzung verspüren.

Diese acht Arten werden der Gruppe der Großbären zugerechnet. Von ihnen unterscheiden Biologen die sogenannten Kleinbären, zu denen zum Beispiel der Waschbär oder der Nasenbär zählen.

Ein Braunbär steht an einem Bach und fängt einen Fisch aus der Luft, der einen kleinen Wasserfall hinaufgesprungen ist. (Rechte: dpa)

Als Al­les­fres­ser mögen Bären auch Fisch

Vergrößern

Bärenhunger

Auch wenn die einzelnen Arten sich an sehr unterschiedliche Lebensräume anpassen, haben sie doch viele gemeinsame Merkmale: Bären haben einen großen, kräftigen Körper, dichtes Fell, eine lange Schnauze und einen kurzen Schwanz. Sie haben stämmige Beine und breite Tatzen mit langen, gebogenen, nicht einziehbaren Krallen. Alle Bären verfügen über das Gebiss und Verdauungssystem eines typischen Fleischfressers. Dennoch sind die massigen Tiere äußerst ungewöhnliche Vertreter der Carnivoren (Fleischfresser), da sich ein Großteil von ihnen hauptsächlich von pflanzlicher Kost ernährt. In der Regel gelten Bären als Allesfresser, das räuberische Verhalten ist ganz unterschiedlich ausgeprägt: Während Eisbären sich fast ausschließlich von Fleisch ernähren, fressen Pandas beinahe nur Bambusgras.

Das Gewicht der Bären reicht, je nach Art, von 30 Kilogramm beim weiblichen Malaienbär bis zu 800 Kilogramm bei einem großen Eisbärenmännchen. Wegen ihres schweren Körperbaus ist für die Bären Bewegung mit großem Energieaufwand verbunden. Deshalb laufen sie ihrer Beute nur dann hinterher, wenn sie einen großen Gewinn verspricht. Eisbären zum Beispiel legen sich lieber auf die Lauer. So verbringen sie oft mehrere Stunden an Robben-Atemlöchern und warten auf deren Rückkehr. Die muskulösen Bären sind weniger auf Tempo als auf Kraft ausgelegt. Diese benötigen sie, um auf Bäume zu klettern, nahrhafte Wurzeln freizulegen oder um sich im Kampf gegen einen Rivalen durchzusetzen.

Eisbärenmutter schnuppert an ihrem Jungen (Rechte: ddp)

Bären sind liebevolle Mütter

Vergrößern

Typisch Bär

Bären sind scheue Einzelgänger. Nur zur Paarung finden sich Männchen und Weibchen zusammen, danach geht jeder wieder seine eigenen Wege. Die Bärenmütter bleiben so lange bei ihren Jungen, bis diese selbstständig sind (in der Regel dauert das 18 bis 24 Monate) und verlassen sie dann. Die Jungtiere sind leicht und sehr klein: So wiegt zum Beispiel ein Eisbärenbaby nur 400 bis 900 Gramm, während seine Mutter 150 bis 300 Kilogramm auf die Waage bringt. Den größten Teil ihrer Tragezeit verbringen die meisten Weibchen in Höhlen, wo im Winter die Jungen zur Welt kommen.

Typisch für Bären ist die Winterruhe. Dafür suchen sie sich Felshöhlen oder hohle Baumstämme. Manche graben sich sogar selbst einen Bau. Nachdem die Tiere sich noch einmal richtig satt gegessen haben - ihr Gewicht kann sich dabei verdreifachen - beziehen sie ihr Quartier, wo sie meist vier bis fünf Monate ohne Nahrungsaufnahme überwintern. Im Gegensatz zu anderen überwinternden Tieren sinkt ihre Körpertemperatur allerdings nur um wenige Grad, sodass sie sehr leicht wieder aufwachen können, um sich gegebenenfalls gegen Feinde zu verteidigen.

Doch nicht alle Großbären halten Winterruhe. Nur die Arten, in denen der Winter sich deutlich von den anderen Jahreszeiten unterscheidet und nur wenig Nahrungsangebot bereithält, fahren ihre Körperfunktionen herunter. Große Pandas, Lippenbären, Malaienbären und Brillenbären finden im Winter genug Futter, sodass sie ihn nicht verschlafen müssen.

Susanne Wagner, Stand vom 05.08.2011
Sendung: Bären - Geliebt, gefürchtet und bedroht, 05.08.2011

Verwandte Themen bei Planet Wissen

Arktische Tierwelt

Die Arktis hat aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt ausgebildet.

http://www.planet-wissen.de

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Wildtiere (Rechte: Clicktivities)

Wildtiere


  • Menschenaffen
  • Kamele
  • Haie
  • Wildtiere in Deutschland
  • Tierzucht im Zoo

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wildtiere/baeren/index.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.