• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Überlebenskünstler in der Wüste

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Wildtiere
  • Kamele
  • Überlebenskünstler in der Wüste

Überlebenskünstler in der Wüste

Das Kamel ist hervorragend an die extremen Bedingungen der Wüsten angepasst. Es ist außerordentlich genügsam und widerstandsfähig. Die Beschaffenheit ihres Blutes erlaubt es Dromedaren und Trampeltieren, einen Wasserverlust bis zu einem Viertel des Körpergewichts zu ertragen, ohne Schaden zu nehmen. Für einen Menschen wären bereits zehn Prozent Wasserverlust lebensgefährlich.

Ein Dromedar zeigt seine Zähne. (Rechte: dpa)

Hat auch bei Hitze gut Lachen

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Kamele
Kamelmilch
Kamele in Australien
Interview
Überlebenskünstler
Literatur & Co
Link-Tipps

Beeindruckender Wasserspeicher

Ein durstiges Kamel kann in nur 15 Minuten 200 Liter Wasser trinken. Zusammen mit Nährstoffen wird das Wasser dann in drei Vormägen mit 800 großen Speicherzellen eingelagert und steht dort gespeichert bis zu vier Wochen lang zur Verfügung.

Auch die roten Blutkörperchen sind an das Leben im Extremen angepasst: Sie können sich auf das 200-fache ihres Volumens aufblähen, um Flüssigkeit aufzunehmen. Die Nüstern des Kamels sind verschließbar, sodass wenig Wasser über die Atmung verloren geht. In der Atemluft enthaltener Wasserdampf kann vor dem Ausatmen von den Nasenschleimhäuten wieder aufgenommen werden. Eine weitere Spezialität der Kamele: Sie können sogar Salzwasser trinken.

Raffinierte Wärmeregulierung

Kamele können ihre Körpertemperatur um bis zu neun Grad verändern. Oft schwankt sie zwischen 34 Grad Celsius in der Nacht und 42 Grad in der Tageshitze. So schwitzen sie am Tag weniger und sparen ebenfalls Wasser. Die erhöhte Körpertemperatur sorgt am Tag auch für ein geringeres Temperaturgefälle zwischen Körpertemperatur und Luft. Die Wärme wird dann nur langsam aus der heißen Außenluft in den Kamel-Körper geleitet. Dadurch sparen die Kamele nochmals Wasser.

Höcker eines Trampeltieres. (Rechte: Mauritius)

Die Höcker sind die Energiereserve

Vergrößern

Energiereserven auf dem Rücken

Die Höcker der Altweltkamele (beim Dromedar ein Höcker, beim Trampeltier zwei) sind ihre Energiereserve. Sie sind die Fettspeicher der Tiere. Von diesen Reserven können sie lange zehren. Außerdem halten sie die Sonneneinstrahlung auf dem Rücken ab. Fett ist ein schlechter Wärmeleiter. So schützen die Höcker sowohl gegen Hitze als auch gegen Kälte. Wasser speichern die Kamele darin - entgegen der weit verbreiteten Meinung - aber nicht.

Mongole reitet auf einem Trampeltier. (Rechte: Mauritius)

Nutztiere des Menschen

Vergrößern

Innere Werte

Auch die Organe der Kamele sind für ein Leben in der Wüste ausgelegt. Darm, Blase und Niere sind in der Lage, Wasser im Körper zu halten. Der Harn von Kamelen ist deswegen wesentlich konzentrierter als bei anderen Tieren. Sie geben nur rund einen Liter pro Tag ab - sehr wenig für Tiere dieser Größe. Der Enddarm erlaubt eine extreme Wiederaufnahme von Wasser aus dem Kot. Auffällig sind die trockenen kastaniengroßen Ausscheidungen der Kamele.

Siegfried Klaschka, Stand vom 14.07.2010

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Wildtiere (Rechte: Clicktivities)

Wildtiere


  • Raubkatzen
  • Bären
  • Elefanten
  • Caniden - Wölfe, Hunde und Co.
  • Haie

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wildtiere/kamele/kamele_ueberlebenskuenstler.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.