Literatur & Co.
Bücher
Der Krieg hat uns geprägt - Wie Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebten
Sie erlebten Bombennächte, Flucht und Vertreibung, Kälte und Hunger. Viele verloren ihre Heimat oder noch schlimmer: ihre Eltern und enge Angehörige. Gut 500 Kriegskinder hat die Historikerin Margarete Dörr über ihre Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg befragt. Ihr Schicksal wird in diesen beiden Bänden eindrucksvoll dokumentiert: Anhand ihrer persönlichen Schilderungen, ihrer Tagebuchaufzeichnungen oder von Briefen kommen die Kriegskinder darin selbst zu Wort.
Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit - Hilfen für Kriegskinder im Alter
Hartmut Radebold ist Psychoanalytiker und Alterstherapeut. Und er ist selbst ein Kriegskind des Zweiten Weltkriegs. In diesem Buch beschreibt er die Traumata von Kriegskindern und eine mögliche Behandlung. Das Werk beinhaltet auch ein Kapitel, das Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe bietet und beschreibt, wie man als Kriegskind mit seiner Vergangenheit besser zurechtkommen kann.
Kriegskinder - Erinnerungen einer Generation
Was es bedeutete, im Zweiten Weltkrieg Kind zu sein, beschreibt das begleitende Buch zur gleichnamigen ARD-Reihe "Kriegskinder". Kinder aus England, Polen, Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Weißrussland schildern darin Alltägliches und Außergewöhnliches aus einer Zeit, in der Europa in Flammen stand.
Kriegskinder - Das Schicksal einer Generation
Die Journalistin Hilke Lorenz hat für dieses Buch zahlreiche Zeitzeugen über ihre Kriegskindheit befragt. Entstanden ist so das Porträt über eine Generation, für die der Krieg zum Alltag wurde und die jahrzehntelang nur selten über ihr Schicksal gesprochen hat.
Wir Kinder der Kriegskinder - Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs
Nicht nur Menschen, die den Zweiten Weltkrieg selbst erlebten, haben mit seinen Folgen zu kämpfen. Auch ihre Kinder wurden noch von den Kriegserlebnissen geprägt. Diese Ansicht vertritt nicht nur die Historikerin und Journalistin Anne-Ev Ustorf in diesem Buch. Auch Forschungen belegen, dass die Folgeschäden noch bis in die nächsten Generationen wirken.
Wann wohl das Leid ein Ende hat - Briefe und Gedichte aus Theresienstadt
Ilse Weber, 1903 in Mähren geboren, war in den 1920er und 1930er Jahren eine bekannte Kinderbuch- und Hörspielautorin. 1942 wurde die deutschsprachige Jüdin nach Theresienstadt deportiert. Für ihre Mithäftlinge und für Kinder, die sie dort als Krankenschwester pflegte, schrieb sie Gedichte und Geschichten. Diese Trostgesänge aus der Kinderkrankenstube im Konzentrationslager zusammen mit Briefen an ihre Freundin Lilian zeugen von Naziterror und vom Mut der Verzweiflung. 1944 wurde Ilse Weber in Auschwitz ermordet.
Claudia Heidenfelder, Stand vom 02.08.2011




