Literatur & Co.
Bücher
Das Tagebuch 1945-1949
Die Tagebücher von Viktor Klemperer erschienen erstmalig im Jahr 1989, lange nach dem Tod des Romanisten. Klemperer wurde 1881 in Landsberg an der Warthe geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er in die KPD ein und lebte bis zu seinem Tod 1960 in Dresden. In seinen Tagebüchern beschreibt Klemperer den Wiederaufbau und die politischen Auseinandersetzungen im Nachkriegsdeutschland.
Draußen vor der Tür
"Draußen vor der Tür" ist das vielleicht bekannteste Stück Nachkriegsliteratur. Borcherts einziges Drama erzählt von dem psychisch und physisch verkrüppelten Soldaten Beckmann, der aus dem Krieg zurückkehrt, gequält von Selbstzweifeln und erschüttert durch seine Erlebnisse. Wolfgang Borchert, der selbst als Soldat an der Ostfront war, starb 1947 im Alter von 26 Jahren.
DVDs
Die Mörder sind unter uns
Der Film "Die Mörder sind unter uns" war der erste deutsche Nachkriegsfilm. Er erzählt die Geschichte von Susanne Wallner (Hildegard Knef), die aus dem Konzentrationslager kommt und auf den zynischen Arzt Dr. Mertens (Ernst Wilhelm Borchert) trifft. Der Spielfilm von Wolfgang Staudte gehört zu den eindringlichsten und besten Filmen der Nachkriegsjahre. Weil die Westmächte die Produktion des Films damals ablehnten, drehte Staudte in der sowjetischen Besatzungszone. Die Premiere fand am 15. Oktober 1946 in Berlin statt.
Malte Linde, Stand vom 12.01.2012




