Der biometrische Fingerabdruck
Und wie funktioniert das dann?
Optische Scanner fotografieren den Fingerabdruck ab. Die Geräte sind allerdings in der Regel zu groß und damit nur bedingt einsatzfähig. Grund dafür sind die nötigen optischen Elemente, mit denen das Bild aufgenommen wird. Andere technische Verfahren setzen dagegen auf einen Siliziumchip. Der Nutzer legt dabei seinen Finger auf den Chip, der in wenigen Zehntelsekunden die Hautoberfläche elektrisch vermisst. So entsteht ein digitales Bild des Fingerabdrucks, das im Computer als Referenzbild gespeichert werden kann. Die Sparkassenverbände halten solche Systeme allerdings frühestens 2013 für einsatzreif. Grund sind die zahlreichen Angriffsmöglichkeiten biometrischer Systeme durch Hacker. Gerade die gespeicherten Referenzdaten könnten kopiert und dann zur Täuschung der Sensoren am Bankautomat wieder eingespielt werden. Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass die Fehlerraten der Systeme zwischen zwei und 20 Prozent liegen. Die Einführung solcher Techniken erfordert außerdem einen hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand.
Bettina Wiegand, Stand vom 01.06.2009






