Rat & Tat
Was kann der Einzelne tun, um die Nahrungsmittelkrise zu entschärfen?
Angesichts dieser Zahlen ist es kaum vorstellbar, dass der Einzelne an diesem Problem etwas ändern kann. Natürlich ist hier die Politik gefordert. Doch um seinen Teil dazu beizutragen, die Krise zu entschärfen, muss man sich noch nicht einmal politisch engagieren. Man kann es mit seinem täglichen Konsum tun. Zum Beispiel indem man Fleisch weniger als Grundnahrungsmittel sieht und den eigenen Fleischkonsum einschränkt. Auch seinen Energiekonsum könnte der Verbraucher drosseln: Indem er, statt mit dem Auto zu fahren, zu Fuß geht, das Fahrrad nimmt oder die Bahn.
Fair gehandelte Produkte
Einige sehen sogar eine große Chance in der Krise, und zwar sobald die Kleinbauern in den Entwicklungsländern gefördert werden. Auch das kann hierzulande jeder tun: Wir alle haben schon von fair gehandelten Produkten gehört. "Transfair" ist ein Siegel, das mittlerweile überall zu finden ist. Auch im Supermarkt kann man heute fair gehandelten Kaffee kaufen, genauso wie "faire" Schokolade, Bananen, Wein oder Orangensaft. Diese "Transfair"-Waren führen dazu, dass die Kleinbauern in den Entwicklungsländern faire Preise für ihre Produkte bekommen und so auch wirklich von ihrer Ernte profitieren.
Claudia Heidenfelder, Stand vom 25.10.2010





