Sendung vom 25. September 2009
Die Geschichte der U-Boote - Vom Seemannsleben unter Wasser
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Unsere Studiogäste

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Oliver Marr
Korvettenkapitän Oliver Marr ist einer von zehn U-Boot-Kommandanten in Deutschland. Der Dienstgrad des Korvettenkapitäns in der Marine ist mit der Position eines Majors im Heer vergleichbar. Nachdem er 1995 zur Bundeswehr gegangen ist, hat er verschiedene Lehrgänge und Ausbildungen sowie ein Studium absolviert. Seit 2008 kommandiert er U33 der Klasse 212A, eines der modernsten konventionellen U-Boote der Welt. U33 unternimmt vorwiegend Aufklärungsfahrten in Küstenregionen. Die Haupteinsatzgebiete der Besatzung von U33 sind Nord- und Ostsee sowie das Mittelmeer.
Tipps aus der Sendung
Link-Tipps
- U-Bootmuseum Hamburg
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Wer wirklich mal das Innere eines U-Boots sehen möchte, dem sei die Internet-Seite des U-Boot-Museums Hamburg empfohlen. In der Hafen-City von Hamburg kann man in die Welt des russischen U-Bootes U 434 abtauchen. Das 90,16 Meter lange U-Boot ist das größte nicht-atomare U-Boot der Welt. Das Spionage-U-Boot war zum Beispiel zu Aufklärungszwecken vor der Ostküste der USA im Einsatz. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Anfahrtsweg finden Sie auf der Homepage des Museums.
- Deutsches Museum
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Auf der Website des Deutschen Museums in München kann man einen virtuellen Rundgang durch das U-Boot "Seehund" machen. Der "Seehund" war ein Kleinst-U-Boot mit nur zwei Mann Besatzung, das in den beiden letzten Kriegsjahren zum Einsatz kam.
Im Deutschen Museum ist auch das erste U-Boot überhaupt zu sehen, das in den Dienst der deutschen Marine gestellt wurde - die U1. Das 1906 in Betrieb genommene U-Boot zählt mit seinen 42 Metern zu den größten Exponaten des Deutschen Museums.
- Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
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Im Hafen des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven liegt das U-Boot "Wilhelm Bauer" vor Anker, das am 13. Januar 1945 als "U2540" in Betrieb ging. Wenige Tage vor Kriegsende wurde U2540 von der eigenen Besatzung versenkt. Anfang der 80er Jahre haben das Deutsche Schifffahrtsmuseum und ein eigener Trägerverein das U-Boot erworben und als Museumsschiff in Betrieb genommen. Weitere Informationen zu Besuchszeiten und Eintrittspreisen sind auf der Homepage des Deutschen Schifffahrtsmuseums nachzulesen.
Literatur
Lothar-Günther Buchheim
Das Boot (Taschenbuch)
Verlag Piper
Neuauflage 2007
ISBN-13: 978-3492244657
Der Autor Lothar-Günther Buchheim war im Zweiten Weltkrieg Marinekriegsberichterstatter. Er schildert seine Erlebnisse, die er im deutschen U-Boot-Krieg gemacht hat. Mit der Mannschaft der U 96 war er im Nordatlantik, dort wendet sich der Krieg ab 1943 immer stärker gegen die Deutschen. Detailliert beschreib er die Schleichfahrten des U-Bootes, die beklemmende Enge an Bord und letztlich die Todesangst der Mannschaft, nachdem das U-Boot von den Wasserbomben der Alliierten stark beschädigt wurde. Das Buch, dass sich weltweit millionenfach verkaufte ist äußerst spannend und vermittelt für uns heute kaum vorstellbar die Stimmung an Bord eines U-Bootes.
Eberhard Möller, Werner Brack
Enzyklopädie deutscher U-Boote. von 1904 bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Motorbuch Verlag
2002
Dieses Buch ist etwas für wahre Technikfreunde. Es stellt alle Klassen und Bootstypen vor, die bei den deutschen Marinen seit 1904 fuhren oder fahren sollten. Ausführlich geht das Werk auf die Antriebsarten ein und listet alle relevanten Daten der U-Boote wie Tauchtiefe, Länge, Breite und Besatzungsstärke auf. Auch zeigt es, wo historische U-Boote heute im Museum besichtigt werden können.








