Sendung vom 26. Februar 2010
Aufzüge – Eroberung der Vertikalen
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Unsere Studiogäste

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Dr. Andreas Bernard
Der Redakteur des Magazins der Süddeutschen Zeitung kam durch Fernseh-Werbung für Deodorant und Haarwaschmittel, die eine Zeit lang häufig in Aufzügen gedreht wurde, zu dem Thema. Er begann, sich ernsthafter mit Fahrstühlen auseinander zu setzen und schloss 2005 sein Studium der Literaturwissenschaften mit einer Doktorarbeit über die Geschichte der Fahrstühle ab. Ein Jahr später wurde seine Arbeit als Sachbuch veröffentlicht.

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Reinhard Muth
Der Elektro-Ingenieur mit Spitznamen "Aufzugs-Doc" ist seit mehr als 20 Jahren als Aufzugconsultant tätig. Zu diesem Beruf ist er eher zufällig gekommen. Ein Bekannter sprach Muth auf der Suche nach einem qualifizierten Techniker zur Wartung von Aufzügen an. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit war er wenig später eingestellt. Seitdem kann er seine Finger nicht mehr von Fahrstühlen lassen.
Tipps aus der Sendung
Literatur
Andreas Bernard
Die Geschichte des Fahrstuhls
Fischer Verlag
Frankfurt am Main
2006
ISBN: 978-3596173488
Nicht nur die Technikgeschichte des Fahrstuhls wird in diesem Buch ausführlich beschrieben. Der Autor geht auch auf die Veränderungen in Architektur und Städtebau ein. Nachdem sich der Aufzug in den Häusern der Welt etabliert hatte, fand er auch Einzug in Literatur und Film. Insgesamt ein sehr umfassendes Werk über ein Transportmittel, das mittlerweile selbstverständlich geworden ist.
Frank Schätzing
Limit
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Köln
2009
ISBN: 978-3462037043
Wir schreiben das Jahr 2025: Auf dem Mond wurde der Stoff Helium-3 entdeckt, ein äußerst effizienter Rohstoff zur Energiegewinnung. Dieser Rohstoff soll mit einer neuartigen Aufzugstechnik zur Erde gebracht werden. Der Wettlauf um die Ausbeutung dieser Ressource beginnt, jede Menge zwielichtige Gestalten wollen ein Stück vom Kuchen abbekommen. Frank Schätzing hat mit diesem Werk einen ausgezeichnet recherchierten, aber manchmal etwas zu umfangreichen Zukunftsthriller geschrieben.
DVD
Fahrstuhl zum Schafott
Alive
2006
Sprache: Französisch, Deutsch
Länge: 88 Minuten
Ein französischer Filmklassiker aus dem Jahr 1957, in dem ein Fahrstuhl eine große Rolle spielt. Der Geliebte der schönen Florence ermordet deren Ehemann in einer der oberen Etagen eines Bürohauskomplexes. Die Tat ist als perfekter Selbstmord getarnt. Doch dann hat der Mörder etwas in dem Büro vergessen und steigt noch mal in den Fahrstuhl. Der bleibt aber stecken, weil über Nacht der Strom abgestellt wird.








