Sendung vom 20. Juli 2010
Die Welt der Gefühle - Von Gier, Freude und Dankbarkeit
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Unsere Studiogäste

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Prof. Dr. Gerald Hüther
Der Neurobiologe und Hirnforscher ist Leiter der Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Sein Gebiet ist die experimentelle Hirnforschung. Gerald Hüther untersucht, wie sich bestimmte Faktoren auf unser Gehirn auswirken. Dazu gehören Angst und Stress, Ernährung sowie die Einnahmen von Psychopharmaka und Drogen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die kindliche Hirnentwicklung und der Einfluss von psychosozialen Faktoren. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften hat Gerald Hüther eine ganze Reihe populärwissenschaftlicher Sachbücher geschrieben.
Tipps aus der Sendung
Link-Tipps
- Win Future
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"Win-Future" ist ein "Wissenschaftliches Interdisziplinäres Netzwerk für Entwicklungs- und Bildungsforschung". Es wurde von Prof. Dr. Gerald Hüther zusammen mit Dr. Karl Gebauer gegründet. Ziel ist eine Optimierung in der Erziehung junger Menschen - vor allem auch im Schulalltag. Und zwar so, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden können. Sicher ein Engagement, das sich lohnt!
- Traumahilfe e.V.
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Was ist Trauma, wie lässt es sich auflösen und welche Methoden gibt es, den Betroffenen zu helfen? Der Verein "Traumahilfe e.V." wurde gegründet, um Hilfen für psychisch leidende Menschen nach Traumatisierungen zu fördern. Auf dieser Seite gibt es zahlreiche Hintergrundinformationen, Literaturtipps und auch die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Literatur
Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther, Wolfgang Tschacher
Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen
Huber, Bern, Mai 2010
ISBN: 978-3456843230
Gedanken, Emotionen und Körper bilden eine untrennbare Einheit. Die Liebe treibt uns Schmetterlinge in den Bauch, die Angst lässt das Herz rasen und die Knie weich werden. Das sind nur zwei von unzähligen Beispielen, dass sich jedes Gefühl auch immer körperlich manifestiert. Unser Körper mit seinen Reaktionen kann unsere Gefühle nicht verstecken. "Embodiment" beschreibt die Verkörperung der Gefühle. Wie rufen Gefühle Körperhaltungen wach - und wie gelingt es uns umgekehrt, wie rufen bestimmte Körperhaltungen in uns die entsprechenden Gefühle wach? In ihrem Buch zeigen die Autoren Maja Storch, Benita Cantieni, Wolfgang Tschacher und Gerald Hüther, wie wir die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche verstehen und nutzen können - und warum es nicht funktioniert, Menschen zu erforschen, zu beraten oder gar zu therapieren, wenn man dabei Geist und Körper voneinander trennt.
Gerald Hüther
Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn
Vandenhoeck & Ruprecht, Dezember 2009
ISBN: 978-3525014646
Wer quält sich schon gerne durch Bedienungsanleitungen! Wenn sie aber von einem bekannten Hirnforscher verfasst wurde und um unser eigenes Denkorgan geht, dann sollte man unbedingt seine grauen Zellen mobilisieren und sich diese Lektüre zu Gemüte führen. Prof. Gerald Hüther fasst in seinem Buch mit Charme und Wortwitz die neuesten und faszinierenden Erkenntnisse der Neurobiologie gut verständlich zusammen, beispielsweise dass das Gehirn ein Leben lang veränderbar, ausbaubar und anpassungsfähig ist. Der Autor verrät natürlich auch, wie wir mit unserem Gehirn umgehen müssten, damit es zur vollen Entfaltung der in ihm angelegten Möglichkeiten kommen kann.
Elisabeth Reisch
Wünsche loslassen - das Leben gewinnen: Das 7 Schritte-Programm für mehr innere Freiheit
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart, März 2009
ISBN-13: 978-3608860153
Wie können wir glücklicher und zufriedener werden? Wie können wir mit unseren Emotionen arbeiten? Wie das gehen kann, zeigt dieses Buch der Psychotherapeutin Dr. Elisabeth Reisch. Allerdings: Nur wer bereit ist, mit sich zu arbeiten und etwas zu ändern, für den kann diese Lektüre ein wirklicher Ratgeber sein; der kann lernen, Qualitäten wie Dankbarkeit, Mitfreude, Verzeihen und Selbstakzeptanz zu entwickeln und zu verstärken.








