Sendung vom 21. November 2011
Deutschlands wandernde Tiere
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Unser Studiogast

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Martin Klatt
Martin Klatt interessierte sich schon als Kind für die Natur, vor allem die Vogelwelt. Seit 1997 ist Martin Klatt beim NABU Baden-Württemberg für das Ressort Arten- und Biotopschutz zuständig. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Umsetzung der EU-Naturschutz-Richtlinien im Land, die das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 zum Ziel haben. Auf zahlreichen Führungen für den NABU vor allem im Raum Rastatt legt Klatt großen Wert darauf, den Teilnehmern vor Augen - und Ohren - zu führen, wie reichhaltig die Tier- und Pflanzenwelt vor unserer Haustür ist.
Tipps aus der Sendung
Link-Tipps
- NABU: Bundeswildwegeplan
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In der Broschüre "Bundeswildwegeplan" des Naturschutzbundes (NABU) mit dazugehöriger DVD findet man zum Beispiel Porträts der fünf großen Wildtier-Leitarten Deutschlands, wie der Wildkatze, dem Rothirsch, Wolf, Luchs und Fischotter. Auf einer Deutschlandkarte sind die Reviere der Tiere genau verzeichnet und man erkennt sehr deutlich, wie klein ihre Lebensräume mittlerweile geworden sind. Hier gibt es den Plan als pdf-Datei zum Download.
- BUND: Grünbrücken
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Unter diesem Link findet sich ein ausführlicher Artikel der Naturschützer vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) über den Sinn - und leider manchmal auch Unsinn von Grünbrücken. Fragen wie: "Wo sollten Grünbrücken platziert werden und könnte man das Geld, das die Baukosten für solch ein Bauwerk verschlingen nicht anders wo sinnvoller anlegen?" werden hier ausführlich diskutiert.
- Grünbrücken
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Auch in diesem Dokument des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sind noch einmal viele Fakten rund um das Thema "Grünbrücken" und "Querungshilfen" zusammengetragen.
- Wildtierschutz
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Wer etwas Nützliches in Sachen Wildtierschutz tun möchte, wird auf der Homepage der "Zoologischen Gesellschaft Frankfurt" fündig. Hier werden unter anderem die verschiedenen Projekte zum Schutz bedrohter Wildtiere weltweit vorgestellt, mit vielen Informationen und der Möglichkeit, Patenschaften für bedrohte Tiere zu übernehmen.
Literatur
Josef H. Reichholf
Der Bär ist los
Herbig, Februar 2007
ISBN-13: 978-3776625103
Es ist nicht leicht, ein wildes Tier zu sein - und je größer es ist, umso gefährlicher scheint es für das Wildtier zu sein, wenn es wieder in unseren deutschen Wäldern auftaucht. Das musste Bär Bruno schmerzlich erfahren. Er bezahlte seinen Deutschlandaufenthalt mit dem Leben. Was haben wir aus dem Fall Bruno gelernt? Haben große Raubtiere bei uns überhaupt eine Chance und werden wir es schaffen, mit ihnen ähnlich entspannt umzugehen, wie es in unseren Nachbarländern üblich ist? Für den Autor Josef H. Reichholf ist klar, dass wir das Problem sind und nicht die Tiere. Er setzt sich kritisch mit diesem Thema und auch mit den Verantwortlichen auseinander.
Roland Kalb
Bär, Luchs, Wolf. Verfolgt - Ausgerottet - Zurückgekehrt
Stocker, März 2007
ISBN-13: 978-3702011468
Der Naturschützer Roland Kalb bringt dem Leser die drei größten Beutegreifer nahe, wie sie leben, jagen und sich in freier Wildbahn verhalten. Der Autor schildert in seinem Buch auch, wie und warum diese Tiere, die bei uns einst zu Hause waren, ausgerottet wurden und wie sie heute langsam wieder zurückkehren. Roland Kalb liefert eine Bestandsaufnahme in den unterschiedlichen europäischen Ländern und beschreibt diverse Auswilderungsprojekte.








