Sendung vom 23. November 2011
Von Hufschmieden und Mechatronikern - Handwerk zwischen Tradition und Hightech
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Unsere Studiogäste

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Ursula Maier
Ursula Maier ist Schreinermeisterin mit Herz und Verstand. "Für das Handwerk tue ich fast alles" sagt die Seniorchefin, die mit ihrer Tochter in vierter Generation ein Familienunternehmen führt. Dabei darf sie sich auch Maître ébéniste nennen, also Kunstschreinerin, die mit edlen Materialien wie Ebenholz arbeitet. Einige ihrer schönsten Werkstücke zeigt sie bei Planet Wissen.

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Katharina Lenz
Katharina Lenz ist Töpfer-Gesellin und war über drei Jahre auf der Walz. Derzeit arbeitet sie in einer Töpferei in Schottland. Bei Planet Wissen berichtet sie von der großen Freiheit, aber auch von den Regeln, die man als Wandernde in Kluft zu befolgen hat. Katharina war nicht allein auf Wanderschaft - ihr Wanderbegleiter, die Hündin Runa, ist ebenfalls zu Gast bei Planet Wissen.

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Dirk Palige
Dirk Palige ist Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Obwohl er, wie er selbst sagt, zwei linke Hände hat, schwärmt er von den individuellen und kreativen Möglichkeiten des deutschen Handwerks. Gleichzeitig sieht er seine enorme Entwicklung vom "Mit-den-Händen-arbeiten" hin zum hochtechnisierten Handwerksbetrieb, in dem vieles vom Computer beherrscht wird.
Tipps aus der Sendung
Link-Tipps
- Das Handwerk
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Die Webseite des Zentralverbands des Deutschen Handwerks informiert umfassend über alles, was mit dem Handwerk zu tun hat. Es gibt eine Übersichtskarte, auf der man einige der fast fünf Millionen Handwerker Deutschlands vorgestellt findet. Unter dem Stichwort "Kampagne" findet man den Film zur aufwändigen Imagekampagne für das Handwerk.
- Berufe-Checker
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Um aktuelle Handwerksberufe kennenzulernen, von denen viele ja auch alte Handwerksberufe sind, aber vor allem um herauszufinden, welcher dieser Berufe zu einem passen könnte, gibt es auf der Webseite des Zentralverbands des Deutschen Handwerks ein gutes Instrument - den Berufechecker. Dort sind die verschiedenen Gewerke nach bestimmten Fähigkeiten - Kreativität, technisches Verständnis, Kommunikationsfreude - geordnet. Je nachdem, wo man selbst seine Stärken sieht, kann man nach "passenden" Berufen Ausschau halten.
Literatur
Rudi Palla
Verschwundene Arbeit
Christian Brandstätter Verlag, Wien, 2011
ISBN: 978-3-85033-327-6
Das ist eine Art Lexikon tatsächlich ausgestorbener Handwerke und anderer Tätigkeiten. Wer immer schon mal wissen wollte, was ein Drahtzieher, ein Rosstäuscher oder ein Schinder eigentlich gemacht haben, der findet in diesem Buch die Antwort. Es porträtiert über 100 alte Berufe von den Barometermachern bis zu den Seifensiedern. Dazu ist es reich illustriert mit sehr schönen alten Stichen und Fotografien.
Jörg Lusin
Altes Handwerk in Vergangenheit und Gegenwart
Kunstschätze Verlag, Gerchsheim, 2005
ISBN: 3-934223-17-6
Dieses Buch zeichnet ein genaues Bild der alten Handwerksberufe, wie zum Beispiel den des Fischers, dessen Anfänge bis in die Jungsteinzeit zurück reichen und den es heute noch so gibt. Erklärt werden außerdem Redewendungen wie "Das geht auf keine Kuhhaut" oder "etwas in Schuss halten", die ihren Ursprung im Handwerk haben. Fotografien der wichtigsten Handgriffe und Werkzeuge, die man für bestimmte Werkstücke und Tätigkeiten braucht, machen das Handwerk erleb- und nachvollziehbar.
Handwerk
Der Zentralverband des deutschen Handwerks hat einen dreisprachigen Band (deutsch, englisch, französisch) herausgegeben. So können sich alle Interessierten einen Überblick über die Besonderheiten des deutschen Handwerks verschaffen: ob es das technische Know-how, seine wirtschaftliche Macht oder die gesellschaftliche Relevanz ist. Eine aktuelle Situationsanalyse, die die enorme Bedeutung des Handwerks verdeutlicht.








