Sendung vom 08. Januar 2013
Leben wir bald auf dem Mars?
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Unsere Studiogäste

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Ralf Jaumann
Das Leben des Geowissenschaftlers ist das Weltall. Schon während seines Studiums war ihm die Erde zu klein. Er begann, sich mit der geologischen Beschaffenheit von Himmelskörpern zu beschäftigen. Sein beruflicher Werdegang ist eng mit der europäischen Marsforschung verknüpft. Von 1986 bis 1996 entwickelte er zusammen mit seinem Team eine hochauflösende Stereokamera für die Mission Mars96, die allerdings zusammen mit der Rakete abstürzte. 2004 lieferte eine andere von ihm entwickelte Kamera erste, gestochen scharfe Bilder vom Mars. Doch das soll noch nicht das Ende sein: Für 2018 ist der Start der Marsmission EXOMars geplant. Mit an Bord: eine Kamera – entwickelt von Ralf Jaumann.
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Astronomie
Die Astronomie ist die älteste Wissenschaft. Kein Wunder: Die sichtbaren Bewegungen der Himmelskörper – Sonne, Mond und Planeten – begleiteten das Schicksal der Menschen ebenso dauerhaft wie die scheinbar unveränderlichen Sterne am Nachthimmel.
Universum
Jahrtausende lang waren die Sterne für die Menschen unerreichbar. Sie befanden sich in einer fernen, unbekannten Sphäre. Menschen konnten sie nur beobachten und sich die Welt der Gestirne mit Fantasie ausmalen und so zu erklären versuchen. Heute erlaubt uns die moderne Technik Einblicke in ungeahnte Tiefen des Alls und die Raumfahrt ermöglicht uns Reisen in unsere nähere kosmische Umgebung. Doch noch immer sind viele der faszinierenden Rätsel des Universums ungelöst.
Sonden und Raketen
Menschen an der Spitze einer Rakete ins All zu befördern, und heil auch wieder zurück zur Erde zu bringen, ist eine gewaltige technische Herausforderung. Als um 1900 die Geschichte der modernen Raketen begann, interessierten sich nur wenige, oftmals als Spinner angesehene Wissenschaftler und Techniker für diese neue Art des Antriebs.
Autorin der Sendung: Birgit Amrehn









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