• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Die Sieger-Mannschaft

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Sport & Freizeit
  • Fußball
  • Fußball-Weltmeisterschaft 1990
  • Die Sieger-Mannschaft

Die Sieger-Mannschaft

Mehr zum Artikel

Fußball-Weltmeisterschaft 1990
Die Sieger-Mannschaft
Buchwalds Spitzname
WM-Rekordhalter
Literatur & Co
Link-Tipps

Die deutsche Nationalmannschaft holt den WM-Titel 1990

Nach 1954 und 1974 wird Deutschland 1990 zum dritten Mal Fußballweltmeister. Im Finale spielte Beckenbauers Elf gegen Argentinien. 1986 waren es die gleichen beiden Mannschaften, die sich am Ende gegenüberstanden. Damals konnten sich die Südamerikaner über den FIFA-Pokal freuen. In Italien waren Matthäus und Co. die bessere Mannschaft. Ihr Erfolgsrezept? Die Spieler zeigten großen Einsatz und harmonierten miteinander als ein eingespieltes Team.

Porträtaufnahme von Franz Beckenbauer in Schwarzweiß. Mit Anzug und Krawatte strahlt er über das ganze Gesicht. (Rechte: WDR)

Der "Kaiser": als Spieler und Trainer erfolgreich

Vergrößern

Franz Beckenbauer, der "Kaiser"

(am 11.09.1945 in München geboren)
Der Teamchef erreichte 1990 etwas, was vorher nur der Brasilianer Mario Zagallo geschafft hatte. Zweimal wurde er Weltmeister: einmal als Spieler (1974) und einmal als Trainer (1990). Auch sonst blättert es sich in seiner Fußball-Vita wie im Bilderbuch. Beckenbauer wurde fünfmal Deutscher Meister, viermal DFB-Pokalsieger, einmal Europapokalsieger der Pokalsieger, dreimal Europapokalsieger der Landesmeister und einmal Weltpokalsieger. Zum deutschen "Fußballer des Jahres" wurde er gleich viermal gewählt, zum "Europäischen Fußballer des Jahres" zweimal.
Nach Stationen beim FC Bayern München, HSV und Cosmos New York wechselte er 1984 von der Spieler- auf die Trainerseite. Beckenbauers Zeit als Teamchef der deutschen Nationalelf war sehr erfolgreich: Bei 66 Länderspielen hieß es 36-mal Sieg, 17-mal Unentschieden und nur 13-mal Niederlage für Deutschland. Eine wahrlich "kaiserliche" Bilanz und ein schweres Erbe für den Teamchef-Nachfolger Berti Vogts.

Porträtaufnahme von Lothar Matthäus im Nationaltrikot (Rechte: WDR)

"Loddar" hält (fast) alle Rekorde als Nationalspieler

Vergrößern

Lothar Matthäus

(am 21.03.1961 in Erlangen geboren)
Der "Weltsportler" aus dem Jahr 1990 ist mit 150 Einsätzen Rekordnationalspieler. Auch seine fünf WM-Teilnahmen mit insgesamt 25 WM-Spielen sind unerreicht. Neben Fritz Walter, Uwe Seeler, Franz Beckenbauer und Bettina Wiegmann zählt er zu den Ehrenspielführern der deutschen Nationalmannschaft. Sein Debüt im Nationaltrikot hatte Matthäus mit 19. Als Kapitän führte er Beckenbauers Elf 1990 zum WM-Titel. Die Höhepunkte seiner Karriere erlebte "Loddar" mit dem FC Bayern München. Er wurde siebenmal Deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger und zweimal UEFA-Cup-Sieger (einmal mit Bayern, einmal mit Inter Mailand). Außerdem wurde er mit den Titeln "Fußballer des Jahres" (1990, 1999), "Europas Fußballer des Jahres" (1990) und "Weltfußballer" (1990, 1991) ausgezeichnet.

Schwarzweiß-Porträtaufnahme von Jürgen Klinsmann im Nationaltrikot. (Rechte: WDR)

Unermüdlicher Rackerer

Vergrößern

Jürgen ("Klinsi") Klinsmann

(am 30.07.1964 in Göppingen geboren)
Eigentlich war er ein Bäckergeselle in Stuttgart. Doch Klinsmann wurde im Verlauf der Jahre zu einem der erfolgreichsten Fußballspieler. Er bekam zweimal den Titel "Fußballer des Jahres" in Deutschland und ein weiteres Mal sogar in England. Hier spielte er bei Tottenham Hotspur. Für die Nationalmannschaft lief er 108-mal auf. Als das beste Spiel in seiner Vita gilt das Achtelfinale gegen die Niederlande. Der Stürmer kämpfte, setzte sich durch und traf ins Netz. Insgesamt schoss er bei der WM 1990 drei Tore. 2004 wurde er Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft.

Porträtaufnahme von Rudi Völler im Nationaltrikot. (Rechte: WDR)

"Es gibt nur einen Rudi Völler"

Vergrößern

Rudolf ("Rudi") Völler

(am 13.04.1960 in Hanau geboren)
Bereits 1983, als er für Werder Bremen spielte, war er Torschützenkönig und wurde zu "Deutschlands Fußballer des Jahres" gewählt. Auch in der Nationalmannschaft lieferte Rudi Völler tolle Spiele. Bei der WM 1990 bringt man mit ihm aber vor allem eine Szene in Verbindung: Im Achtelfinale gegen die Niederlande erhielt Völler zu Unrecht einen Platzverweis, nachdem er von Frank Rijkaard bespuckt worden war.
"Tante Käthe" - wie er mit ergrautem Haar auch liebevoll genannt wurde - war nicht nur als Nationalspieler erfolgreich, sondern auch als Teamchef. 2000 holte man ihn ins Nationalteam, um die Mannschaft wieder auf Vordermann zu bringen. Mit ihm wurde Deutschland zwei Jahre später bei der WM in Japan und Korea Vize-Weltmeister.

Porträtaufnahme von Andreas Brehme in Nationalmannschaftsjacke. (Rechte: WDR)

Brehme schoss im Finale das goldene Tor

Vergrößern

Andreas Brehme

(am 09.11.1960 in Hamburg geboren)
Er war der Held des Finales gegen Argentinien. Sein Tor machte die deutsche Nationalelf in der 85. Minute zum Weltmeister. Insgesamt schoss er bei der WM 1990 drei von 15 deutschen Toren. Außer im Endspiel traf er im Achtelfinale gegen Holland und gegen die Engländer im Halbfinale. 1998 beendete er seine aktive Spielerlaufbahn und wurde Teammanager beim 1. FC Kaiserslautern. Im Sommer 2005 wurde er Co-Trainer beim VfB Stuttgart.

Guido Buchwald

(am 24.01.1961 in Berlin geboren)
Vor der WM 1990 kannte man Guido Buchwald als leicht behäbigen Abwehrkicker. Doch im Finale zeigte er Wendigkeit, Schnelligkeit - eine hervorragende Leistung. Als Diego-Maradona-Bewacher brillierte er und ließ den Argentinier zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen. Endlich hatte er den Fans und seinem VfB Stuttgart gezeigt, dass er auch durchaus technisch ausgeklügelten Fußball spielen konnte. Nach der WM 1994 und nach 76 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft ging er nach Japan zu Urawa Red Diamonds.

Bodo Illgner

(am 07.04.1967 in Koblenz geboren)
Von 1985 bis 1996 war er Torwart beim 1. FC Köln. Bereits 1987 rief man ihn in die Nationalmannschaft. Er war bei der WM 1990 die Nummer eins im Tor. Vier Jahre später trat er als Nationalspieler überraschend zurück und ging in der Saison 1996/97 zu Real Madrid. Im Jahr 2000 beendete er seine Profilaufbahn.

Andreas ("Andi") Möller

(am 02.09.1967 in Frankfurt a.M. geboren)
Der "Frankfurter Bub" war bei der Weltmeisterschaft 1990 der jüngste deutsche Spieler der Mannschaft. Er kam in der Vorrunde und im Viertelfinale zum Einsatz. Im Nationaltrikot schoss er von 1988 bis 1999 29 Tore. In der Bundesliga spielte er für Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund und den FC Schalke 04. Bei den Dortmundern feierte er die größten Erfolge. 1995 und 1996 wurde er Deutscher Meister, 1997 gewann er die Champions League und den Weltpokal.

Karlheinz ("Kalle") Riedle

(am 16.09.1965 in Weiler im Allgäu geboren)
Seiner enormen Sprungkraft verdankt er den Namen "Air". Der Stürmer Karlheinz Riedle wusste sich mit Kopfbällen oft durchzusetzen. Bei der WM 1990 erzielte er aber mit dem Fuß einen wichtigen Treffer im Elfmeterkrimi gegen England. Für die Nationalmannschaft bestritt er insgesamt 42 Spiele und schoss 16 Tore. Der ganz große Durchbruch war ihm aufgrund zahlreicher Verletzungen nicht gelungen. Seine Vereine hießen: Blau-Weiß Berlin, Werder Bremen, Lazio Rom, Borussia Dortmund, FC Liverpool und FC Fulham.

Olaf Thon

(am 01.05.1966 in Gelsenkirchen geboren)
Noch grün hinter den Ohren, machte Olaf Thon in der Saison 1983/1984 auf sich aufmerksam. Er stand für den FC Schalke 04 bei allen 38 Zweitligaspielen auf dem Feld und kämpfte um den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Als 18-Jähriger trug Olaf Thon zum ersten Mal das Nationaltrikot. In Italien schoss er im Halbfinale den entscheidenden Elfmeter. Mit seinem Treffer kam die deutsche Mannschaft ins WM-Finale. In der Bundesliga stand er als Mittelfeld- und Abwehrspieler bei den Schalkern und beim FC Bayern München unter Vertrag.

Thomas Berthold

(am 12.11.1964 in Hanau geboren)
Als Nationalspieler kam Berthold von 1985 bis 1994 bei drei Weltmeisterschaften und einer Europameisterschaft zum Einsatz. Danach wurde er nicht mehr in die Elf berufen, da er in einem Interview allzu kritisch seine Meinung geäußert hatte. Aber auch so kann Berthold auf eine beachtliche Laufbahn als Abwehrspieler blicken. Er war mit Eintracht Frankfurt, Bayern München und VfB Stuttgart bei 332 Bundesligaspielen mit von der Partie.

Stefan Reuter

(am 16.10.1966 in Dinkelsbühl geboren)
Ob Rechtsaußen, Mittelfeld oder Libero - er fühlte sich auf allen Positionen wohl. Mit 17 Jahren begann Stefan Reuter seine Fußballerkarriere beim 1. FC Nürnberg. Im Finale gegen Argentinien war er nicht von Anfang an dabei, wurde allerdings in der 74. Minute für Thomas Berthold eingewechselt. In der Bundesliga verbrachte er die meisten Spielzeiten bei Borussia Dortmund, wo er bis 2004 aktiv war.

Pierre ("Litti") Littbarski

(am 16.04.1960 in Berlin geboren)
In der Saison 1978/79 ging der Berliner zum 1. FC Köln. Im Handumdrehen wurde der wendige Außenstürmer zum Publikumsliebling aller "Geißbock"-Fans. Bei der Weltmeisterschaft 1990 spielte er im Mittelfeld. In der Vorrunde gegen die Kolumbianer gelang ihm eines von insgesamt 18 Toren im Nationaltrikot. 1993 ging "Litti" ins Ausland nach Japan und beendete dort seine aktive Zeit als Spieler. Wenig später wechselte er ins Trainerfach.

Jürgen Kohler

(am 06.10.1965 in Lambsheim geboren)
Er gehörte zu den stärksten Abwehrspielern in Deutschland. Sein Kampfwille und sein enormer Einsatz wurden dementsprechend mit allen erdenklichen Titeln belohnt: Weltmeister 1990, Europameister 1996, UEFA-Cup-Sieger mit Juventus Turin. Deutsche Meisterschaften feierte er mit Bayern München und Borussia Dortmund. Mit letzterem Verein konnte er sich 1997 auch noch über den Gewinn der Champions League und des Weltpokals freuen. Fünf Jahre später beendete er seine Spielerkarriere.

Klaus ("Auge") Augenthaler

(am 26.09.1957 in Fürstenzell geboren)
Er spielte bereits als Libero bei der WM 1986 in Mexiko mit. Auf gleicher Position wurde er vier Jahre später Weltmeister. Als Vereinsspieler war er beim FC Bayern München von 1977 bis 1991 unter Vertrag. Nach dieser Zeit machte er seinen Trainerschein und war bei seinem ehemaligen Verein, beim Grazer AK, beim 1. FC Nürnberg, bei Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg als Trainer tätig.

Thomas ("Icke") Häßler

(am 30.05.1966 in Berlin geboren)
Klein, aber oho - das trifft auf den nur 1,66 Meter großen Thomas Häßler zu, der zweimal zum "Fußballer des Jahres" gewählt wurde. Seine Fußballerkarriere begann bereits im Alter von 17 Jahren. Damals unterschrieb der gebürtige Berliner einen Vertrag beim 1. FC Köln. Nach der erfolgreichen WM 1990 wechselte er mit einem beachtlichen Millionenbetrag zu Juventus Turin, später zum AS Rom. Erst 1994 kehrte er in die deutsche Bundesliga zurück.

Uwe Bein

(am 26.09.1960 in Heringen geboren)
In vier von sieben Weltmeisterschaftsspielen kam Uwe Bein zum Einsatz. Im Vorrundenspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate erzielte er ein Tor in der 58. Minute. Er gehörte zwar nicht zu den berühmtesten deutschen Fußballerpersönlichkeiten, nichtsdestotrotz war er gefürchtet und bekannt für seine "tödlichen Pässe". Nach seiner Spielerlaufbahn ging er als Manager zu seinem ersten Verein, für den er gespielt hatte: Kickers Offenbach.

Ulrike Vosberg, Stand vom 01.06.2009

Mehr zum Thema

Fußball im Tornetz (Rechte: Imago)

Fußball


  • Fußballgeschichte
  • Fußball-Weltmeisterschaft 1974
  • Fußball-Bundesliga: Die Gründerjahre
  • Fußball-Weltmeisterschaft 1954
  • Leistungssport

Wissen interaktiv

Bildcollage zum Thema Zeitreise Olympia (Rechte: WDR)

Olympische Spiele

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/sport_freizeit/ballsport/wm1990/sieger_mannschaft.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.