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Erfolgreicher Rosenanbau

Damit Gärtner und Rosenliebhaber sich jedes Jahr wieder neu an ihren prächtig blühenden Rosen erfreuen können, bedarf es des richtigen Anbaus und der sorgfältigen Pflege: Hier kommen ein paar Tipps zum erfolgreichen Rosenanbau.

Vereiste Rosenstöcke in einer Gärtnerei. (Rechte: dpa)

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Pflanzen: Die günstigste Pflanzzeit für Rosen ist Oktober bis Ende April mit Ausnahme der Frostperioden. Rosen, die aus Containern oder Treibhäusern stammen, können das gesamte Jahr über eingepflanzt werden. Im Herbst sollte man die Rosen vor dem Pflanzen mindestens 2 Stunden in ein Gefäß stellen, so dass Wurzeln und Veredlungsstellen mit Wasser bedeckt sind. Im Frühjahr sollte man die Pflanzen sogar 10-20 Stunden wässern.

Boden: Rosen haben tiefe Wurzeln und stellen besondere Ansprüche an den Boden. Sie lieben tiefgelockerte, lehmige und nahrhafte Böden mit gutem Wasserabzug. Der PH-Wert sollte neutral bis schwach alkalisch sein. Wichtig: Der Boden, auf dem schon Rosen gestanden haben, ist für Neupflanzungen von Rosen nicht geeignet und muss daher ausgetauscht werden. Rosen lieben sonnige Standorte, die Pflanzen sollten täglich mindestens 4-5 Stunden Sonne erhalten. Andererseits sollte man darauf achten, dass es bei windarmen Standorten es zu keinem Hitzestau kommt, der einen Schädlingsbefall, besonders Pilzkrankheiten begünstigt. Besonders widerstandsfähige Sorten wachsen und blühen aber auch in halbschattigen Lagen noch recht gut.

Auf einem Holztisch befinden sich Schnittlauch, Arbeitshandschuhe und eine Gartenschere. (Rechte: Mauritius)

Sommerschnitt vermehrt den Blütenreichtum

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Schnitt: Damit Rosen mehrmals im Jahr blühen, ist es unerlässlich, die Rosen zu schneiden. Während des Sommers müssen verwelkte Blüten abgeschnitten werden, bevor sie Hagebutten bilden. Der Sommerschnitt vermehrt den Blütenreichtum der Pflanze. Geschnitten wird stets vor dem ersten ausgewachsenen Blatt. Genauso wichtig wie der Sommer- ist der Frühjahrsschnitt: Grundsätzlich werden Rosen erst bei Austriebsbeginn geschnitten. Erfrorene und schwache Triebe sowie altes Holz müssen ganz entfernt werden. Je nach Wachstumsstärke der Beet- und Edelrosen müssen sie auf drei bis fünf Augen, das sind zehn bis 15 cm Triebhöhe, oder auf vier bis acht Augen, also 15-25 cm zurückgeschnitten werden. Je stärker der Schnitt, desto kräftiger der Neutrieb.

Düngen: Vor und beim Pflanzen sollte man die Rosen nicht düngen. Es empfiehlt sich, mit der ersten Düngung, einem Volldünger, erst ab Mitte Mai zu beginnen. Ab der zweiten Julihälfte sollte man ganz auf eine Düngung verzichten, um ein gutes Ausreifen der Pflanze zu gewährleisten. Im Spätherbst oder Winter sollte man den Pflanzen bereits für das folgende Jahr Phosphor und Kali streuen. Stickstoff ist für das Wachstum der Pflanze in den Monaten März bis Mai/Juni, je nach Witterung, zu empfehlen.

Sabine Kaufmann, Stand vom 01.06.2009
Sendung: Rose - Königin der Blumen, 12.09.2006

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Collage aus Gartenzaun, Blume und Baum. (Rechte: WDR)

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