So schützen Sie Ihre Daten

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Big Data

So schützen Sie Ihre Daten

Sie möchten nicht hinnehmen, dass Konzerne und Geheimdienste Sie durchleuchten oder Ihre Daten zu Geld machen? Das müssen Sie auch nicht. Mit einfachen Maßnahmen kann man die Sicherheit der eigenen Daten erhöhen. Ein paar Tipps:


Alternative Suchmaschinen benutzen

Google speichert jede Ihrer Suchanfragen. Mit der Zeit entsteht ein einzigartiges Profil und Ihnen werden besonders die Ergebnisse angezeigt, die Sie bisher schon interessiert haben. Es entsteht eine regelrechte Wissensblase.

Doch es gibt auch Suchmaschinen, die Ihre Daten nicht speichern. Zum Beispiel startpage.com, ixquick.com oder duckduckgo.com

Nicht in die Wolken!

Speichern Sie Ihre Dateien und digitale Unterlagen nicht in sogenannten Clouds. Die Inhalte landen oft weit weg, zum Beispiel auf Servern in den USA. Bei manchen Diensten ist nicht einmal transparent, in welchem Land die Inhalte gespeichert werden – Datensicherheit sieht anders aus. Nutzen Sie Festplatten und sichern Sie sensible Inhalte zu Hause oder im Büro.

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Wo bleibt die Privatsphäre im Internet?

E-Mails verschlüsseln

Damit private Nachrichten privat bleiben, können Sie Ihre E-Mails verschlüsseln. Eine Anleitung finden Sie zum Beispiel unter http://www.verbraucher-sicher-online.de/artikel/e-mail-verschluesselung.

Oder Sie besuchen eine sogenannte Cryptoparty: Hier zeigen Fortgeschrittene, wie das Verschlüsseln und sichere Surfen geht. Termine finden Sie zum Beispiel über http://www.cryptoparty.in/parties/upcoming.

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Besser verschlüsselt mailen

Cookies ausschalten

Deaktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser, wenn Sie verhindern möchten, dass Sie eine individuelle Datenspur im Netz hinterlassen. Zumindest sollten Cookies "von Dritten oder Werbeanbietern" abgelehnt werden.

Datenkraken meiden

Ziehen Sie kleine, dezentrale Dienste den bekannten Datenkraken und großen Unternehmen vor. Chatten Sie über Jabber statt WhatsApp, legen Sie sich ein Postfach beim deutschen Dienst Posteo an statt bei Googlemail. Vernetzen Sie sich mit Freunden und Bekannten bei Diaspora statt Facebook.

Kostenlose Angebote hinterfragen

Generell gilt: Ist ein Internetdienst kostenlos, so ist man nicht der Kunde, sondern die Ware. Und bezahlt bei jedem Klick mit seinen Daten. Es kann sich also lohnen, auf bezahlte Dienste umzusteigen. Für wenige Euro erhält man Privatsphäre.

Autorin: Katharina Bueß

Stand: 22.11.2017, 11:30

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