Tauchfahrt durch die Nordsee
Silbermöwe
Name: Silbermöwe (Larus argentatus)
Länge: 50-66 Zentimeter
Spannweite: bis zu 145 Zentimeter
Gewicht: 1,5 Kilogramm
Nahrung: Fische, Krebse, Krabben, Würmer, Muscheln, Schnecken, Vogeleier, kleine Säugetiere und Abfall von Müllhalden
Die Silbermöwe kann die unterschiedlichsten Laute ausstoßen: Je nach Stimmung jault, brummt, schnattert, lacht, kreischt, gackert oder miaut sie.
Seescheide
Name: Schlauchascidie (Ciona intestinalis), gehört zu den Seescheiden
Länge: bis circa 15 Zentimeter
Nahrung: Seescheiden filtern ihre Nahrung (Schwebepartikel und Plankton) aus dem Wasser, das sie durch sich hindurchstrudeln lassen.
Seescheiden gehören zu den Manteltieren, das heißt, ihr Körper ist komplett in eine dicke Ausscheidung der Haut, den Mantel, eingehüllt. Sie sitzen auf Steinen, Muscheln oder Meerpflanzen fest. Sie können in Tiefen von mehr als 400 Metern leben. So weit kommen sie in der Nordsee allerdings nicht, denn die ist im Durchschnitt nur 20 Meter tief und an der tiefsten Stelle 240 Meter.
Seepocke
Name: Seepocke oder Meereichel (Balanus balanoides)
Länge: 1-1,5 Zentimeter
Nahrung: Mikroorganismen und Schwebepartikel im Wasser
Seepocken gehören zu den Krebstieren. Sie mauern sich quasi ein: Ihr Weichkörper sitzt in einem harten Kalkgehäuse mit zwei verschließbaren Klappen. Sie siedeln auf Steinen, Mollusken- und Krebsschalen oder Hafenanlagen. Oft setzen sie sich auch auf den Außenwänden von Schiffen fest.
Seenadel
Name: Große Schlangennadel (Entelurus aequoreus), gehört zu den Seenadeln
Länge: bis 60 Zentimeter
Nahrung: planktonische Kleintiere, kleine Krebstierchen
Seenadeln gelten als sehr treu - und als erstaunlich emanzipiert: Die Männchen brüten die Eier in Hauttaschen aus. Sie leben in flachen Küstenzonen mit viel Pflanzenbewuchs, kommen aber auch in Wassertiefen bis 100 Meter sowie auf Sand und unbewachsenem Steingrund vor. Dort trifft man sie allerdings seltener. Zur selben Familie wie die Seenadeln gehören auch die Seepferdchen.
Petermännchen
Name: Petermännchen (Trachinus draco)
Länge: 15-40 Zentimeter
Nahrung: Garnelen, kleine Fische
Petermännchen gehören zu den Drachenfischen. Sie zählen zu den gefährlichsten Gifttieren in Europa. Ihr Gift kann beim Menschen zu starken Schwellungen, Schweißausbrüchen, Brechreiz und Fieber führen. Besonders tückisch für Badende: Petermännchen vergraben sich im flachen Wasser in Strandnähe im Sand und lauern dort auf Beute. In der Nordsee sind sie allerdings sehr selten.
Seestachelbeere
Name: Seestachelbeere (Pleurobrachia pileus)
Länge: bis 3 Zentimeter (ohne Fangfäden)
Nahrung: kleine Planktonorganismen und Schwebeteilchen
Seestachelbeeren gehören zu den Rippenquallen. Sie haben acht Rippen mit jeweils einer Reihe beweglicher Plättchen (Wimpernfelder). Ihre Nahrung fängt die Seestachelbeere mit ihren feinen, bis zu 15 Zentimeter langen Klebefäden.
Hummer
Name: Hummer (Homarus gammarus)
Länge: 30-70 Zentimeter
Gewicht: 1-9 Kilogramm
Nahrung: Fische, Muscheln, Seeigel
Hummer können 30 bis 50 Jahre alt werden. Ihre Scheren sind meist unterschiedlich groß: Die kleinere dient nur zur Zerkleinerung von Nahrung, die größere, kräftigere benutzen sie zum Beutefang und Muschelknacken. Erwachsene Hummer sind aggressive Einzelgänger und leben in Felsspalten und -höhlen.
Nesselqualle
Name: Gelbe Nesselqualle (Cyanea capillata)
Länge: Schirmdurchmesser durchschnittlich 35 Zentimeter; Fangfäden durchschnittlich 1 Meter
Nahrung: Plankton, Kleinkrebse, Fischlarven
Nesselquallen treiben in Küstennähe im Wasser. Sie haben zahlreiche lange Fangfäden, mit denen sie ihre Nahrung aus dem Wasser fangen: In den Tentakeln sitzen kleine Nesselkapseln mit einem Giftfaden, die bei Berührung aufspringen und ihre Beute lähmen.
Sepia
Name: Sepia officinalis
Länge: bis 30 Zentimeter
Nahrung: Garnelen, Fische
Die Sepia hat um ihren Mund herum acht kürzere Fangarme mit sehr vielen Saugnäpfen und zwei deutlich längere, die nur an der Spitze Saugnäpfe haben. Die Sepia ist ein nachtaktiver Räuber. Sie gräbt sich im Boden ein und lauert dort Beutetieren auf. Sie kann ihre Farbe blitzschnell ihrer Umgebung anpassen und spuckt bei Gefahr oder starker Erregung Tinte.
Gemeiner Seestern
Name: Gemeiner Seestern (Asterias rubens)
Länge: 15-30 Zentimeter im Durchmesser
Nahrung: hauptsächlich Muscheln, andere Weichtiere und Fischeier
Der Seestern hat in der Regel fünf orange-rötlich, gelblich, bläulich oder bräunlich gefärbte Arme. Er lebt im Uferbereich und in Tiefen von maximal 200 Metern.
Verwandte Themen bei Planet Wissen
- Nordsee
-
Die Halligen, Helgoland und die ostfriesischen Inseln - hier finden Sie jede Menge Texte rund ums Thema Nordsee










Seite teilen